BlogNotiz.De / Kontraste aus Frankfurt am Main /

4Feb/090

Stadtansichten und die Ruhe

Die letzten Tage bin ich einfach mal durch die Stadt gelaufen, weil ich alleine sein wollte. Alleine in der Stadt? Das geht wirklich. Man glaubt gar nicht wie anonym man in einer Stadt wie Frankfurt sein kann. Es ist ein Widerspruch in sich. So viele Menschen auf einem Haufen und doch ist man wirklich alleine, wenn man es möchte. Es war interessant zu sehen, wie ich in dem Trubel des Geschehens wirklich Ruhe gefunden habe. Ich konnte endlich mal in Ruhe nachdenken.

Natürlich, es ist eine andere Ruhe, als diejenige, die man erlebt, wenn man am Main spazieren geht. Auch das hatte ich die Tage gemacht. Und auch das war herrlich. Abzuschalten, nachzudenken und nur den Main an sich vorbei laufen zu lassen.

Ich weiß nicht, welche Art der Ruhe mir mehr zusagt. Beides hat was. Ich denke, wenn wir in so einer hektischen Zeit Ruhe brauchen, ist es recht egal, wo wir sie finden. Im Moment merke ich nur, dass es extrem wichtig ist, so einen Ort der Ruhe zu kennen. Jeder braucht mal eine Auszeit, einen Ausgleich. Manchmal muss man einfach loslassen, um beide Hände frei zu haben, Dinge neu anpacken zu können.

Jedenfalls merke ich, dass ich Ruhe brauche; diesen Ausgleich, weg von der Hektik des Alltags. Das Fotografieren ist in so einer Situation reine Therapie. Und sogar eine, die Spaß macht :-)

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3Feb/090

meine Neue…..

Nun sind einige Tage mit meiner Neuen vergangen und ich hab auch schon einige Bilder online. Insgesamt bin ich riesig beeindruckt, wie sehr doch die Fuji klasse Bilder out of the cam macht, d.h. ohne viel nach bearbeiten zu müssen sind die Ergebnisse mehr als zufriedenstellend. Die Farben, der Weißabgleich und auch der Kontrastumfang stimmen einfach.

Ich bin gerade dabei, einen etwas detaillierteren Erfahrungsbericht zu schreiben. Diesen stell ich evtl. hier oder woanders dann online (mit Verweis darauf).

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15Dez/080

Bornheim Street – analog

Auch wenn es nun mehr als zwei Wochen her ist, muss ich einfach davon berichten.

Am 6. Dezember, ja am Nikolaus Tag hatten wir ein weiteres Frankfurt Flickr Meet Treffen. Diesmal war es ein walk durch das wunderschöne Bornheim. Das Wetter hat super mitgespielt. Wir hatten ca. 1 Stunde regenfreie Zeit und es hat eine super Laune mit den Jungs gemacht, durch die Strassen zu ziehen. Mit dabei waren Michael, Michael und Murat.

Michael hat ja HIER schon mal über den walk kurz was geschrieben. Es hat echt Spaß gemacht. Mir aber vor allem, weil ich "nur" meine analoge Kamera mit dabei hatte. Meine Nikon F-801s, das Nikkor 50mm f1.8 und einen Fuji Neopan 100 Acros s/w Film. Kurzzeitig hatte ich auch mal die ISO hochschrauben müssen; mit einem Filmwechsel eben :mrgreen: Das war dann ein ilford XP2 mit 400 ISO.

Diese "alte" Technik macht mich irgendwie glücklich. Es ist wirklich ein anderes feeling, wenn man analog fotografiert. Bei jedem Auslöser mach ich mir vorher wesentlich mehr Gedanken, ob ich den richtigen Bildausschnitt gewählt habe, auf den richtigen Punkt belichte, ob die Blende wirklich die richtige ist, was ich überhaupt fotografieren will, etc. Denn jeder klick kostet Geld und ich kann es nicht sofort danach kontrollieren. Ich muss einfach darauf vertrauen, dass es was geworden ist. Und am spannendsten ist die Entwicklung. Denn nach einigen Tagen hat man einfach nicht mehr alle Motive im Kopf und das Betrachten der Bilder ist später ziemlich aufregend.

Murat - (analog) - 06.12. - Frankfurt Flickr Meet Graffiti - mal anders -  (analog) - 06.12. - Frankfurt Flickr Meet

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16Nov/080

Frankfurter Underground – Teil 2

Am 01. November habe ich Teil 2 meiner Frankfurt Underground Serie fertiggestellt. An dem Tag bin ich mit einer Gruppe flickr Fotografen unterwegs gewesen. Es war echt stark und hat riesen Spass gemacht. Ich hab mir zwar fast die Beine abgetreten beim Laufen, aber das war's wert :mrgreen:

Es sind weitere 13 Bilder geworden. Zwei davon sogar analog mit dem neuen Kodak Ektar 100 aufgenommen. Hier auf photoscale.de gibt es auch einen sehr interessanten Testbericht über diesen Film. Im Ganzen bin ich sehr begeistert über die Lebendigkeit der Farben und dem feinen Korn. Er hält, was er verspricht.

Zugegeben - Bilder Nummer 07 "Kontraste zwischen Himmel und Erde", Nummer 08 "Frankfurter Uni Kontraste" und Nummer 09 "Frankfurter Messeturm" sind nicht DIE typischen U-Bahnhofsbilder. Aber ich konnte während unseren Pausen an der Oberfläche einfach nicht widerstehen :mrgreen:

frankfurt-underground-serie-mosaik
01. unten oder oben - analog
02. Selbstportrait
03. Rutsche
04. Rolltreppe - analog
05. Messeturm von unten
06. Manchmal hilft eine andere Blickrichtung,
07. Kontraste zwischen Himmel und Erde
08. Frankfurter Uni Kontraste
09. Frankfurter Messeturm
10. Frankfurt - Schweitzer Platz 02
11. Frankfurt - Schweitzer Platz 01
12. Frankfurt - Alte Oper 02
13. Frankfurt - Alte Oper 01

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16Okt/080

Die Straßen von Frankfurt

Gestern war ich seit langer Zeit mal wieder mit Michael unterwegs. Wir sind quer durch Frankfurt gelaufen und haben einfach mal spontan das abgelichtet, was uns unterwegs "über den Weg lief".

Das war echt spannend, da ich nie richtig wusste, ob die Bilder bei dem diesigen Wetter etwas werden. Aber so schlimm war es doch nicht.

Viel erschreckender fand ich die Tatsache, wie sehr doch meine Nikon zum Rauschen neigt, sobald ich bei schlechten Lichtverhältnissen auf ISO 1600 hochschraube. :-(

Dennoch spiegeln die Bilder meine Eindrücke von gestern wieder.

Rot/Gelbe Koalition it's not my way Frankfurt Street violinist last autumn left alone
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5Sep/080

Kurzportrait eines Fotografen

Ich liebe Biographien oder Berichte über Profis im Bereich der Fotografie. Bildbände oder Websites mit Galerien ihrer Werke könnte ich mir stundenlang reinziehen. Das inspiriert nicht nur, sondern macht auch einen riesen Spass.

Kürzlich las ich in der Ausgabe 5/2008 meiner Lieblingszeitschrift über Fotografie, nämlich der

Neben seinen wirklich einzigartig witzigen Bildern, fasziniert mich an ihm die Tatsache, dass er das Haus nie ohne seine Kamera verlässt. Und es ist nicht irgendeine Kamera. Als ich las, welche er benutzt, war ich platt und zugleich zugegeben leicht neidisch. Es ist eine Leica MP mit einem 35mm f1.4 Leica Summilux Objektiv. Analog UND auch noch manuell! Und er entwickelt und vergrößert seine Werke natürlich auch selber.

Matt Stuart wurde 1974 geboren und arbeitet als Werbefotograf in London. Er finanziert sich damit seine Street Photography und seine Sucht nach Fotobüchern. Er soll schon um die 500 davon besitzen. Beruflich geht er doch den digitalen Weg und benutzt eine Canon 5D. Alles was er kann, hat er sich selber beigebracht, da er nie ein Studium o.ä. im Bereich der Fotografie absolviert hat. Seine "Ausbildung" hatte er wohl in der dreijährigen Zeit als Assistent eines Fotografen im realen Alltag. Faszinierend! Und laut seiner eigenen Aussage auf seiner Website wird er wohl auch einen eigenen Bildband über Fotos aus London bis zum Jahre 2010 herausbringen.

Da bin ich mal gespannt und werde sofort ein Exemplar bestellen, sobald es erscheint.

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