“Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben.” (Antoine de Saint-Exupéry, Der Kleine Prinz)
Wenn ich mir meine Archivbilder anschaue und dabei merke, dass ich seit Monaten die Kamera nicht mehr angefasst habe, dann deprimiert das schon leicht.
Zeit zu haben und Zeit zu finden ist nicht wirklich dasselbe. Oder doch? Oh Mann.......Nein, ich bin nicht ausgebrannt und nein, ich bin auch nicht depressiv. Ich nehme mir im Moment einfach zu wenig Zeit für die Dinge, die mich ausgleichen. Das Bild hier entstand vor mehr als 1 Jahr, Januar 2009. Das war eine Zeit, in der ich regelmäßig, fast wöchentlich Spazieren war. Ob ich da nun Bilder dabei geschossen habe oder nicht......
Langsam genug zu gehen, um immer in der Sonne zu bleiben ist natürlich nicht wirklich möglich, denn dann müßte ich mich mit einer Geschwindigkeit von mehr als 1800 km/h bewegen.....hat mir mal ein Freund gesagt
Aber es drückt genau die Sehnsucht aus, die uns hochzivilisierten Menschen in Mitteleuropa tief im Herzen liegt: Sonne tanken und einfach mal abschalten
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silent poetry
Stille ist ein Thema, dass mich unglaublich fasziniert. Wenn man alleine unterwegs ist, um nicht nur fotografische Motive zu suchen, sondern diese auch zu finden
dann hat man einfach viel Zeit zum Nachdenken. Nach einer stressigen Arbeitswoche ist das Entspannung pur. Und wenn es um einen herum ruhig ist, fällt es umso leichter, auch selber still zu werden. Dann höre ich nur noch dem Wind zu und komm zur Ruh.
Daher hab ich dieses Foto aus meinem 2009 Archiv "silent poetry" genannt.
Kamera: Fujifilm FinePix S5Pro
Belichtung: 1/500
Blende: f/4.0
Brennweite: 50 mm
ISO: 100
Herbst…
Was macht man an solchen kalten und nebligen Tagen? Vor allem wenn man Urlaub hat?
Morgens einfach mal Spazieren gehn....
Heute morgen war ich zwar nur kurz unterwegs, aber ich hatte den Luxus, den man Stille und Ruhe nennt, dennoch genießen können. Es war einfach nur herrlich. Mal abschalten vom schnellen Alltag, dem Lärm und der Unruhe. Besonders auf der Arbeit erlebe ich genau das Gegenteil von dem heutigen Morgen seit einiger Zeit extrem intensiv.
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