Grau und klar…
Das Foto hier entstand Anfang des Jahres, als ich mit zwei Freunden unterwegs war in Frankfurt, um Fotos zu machen. Ehrlich gesagt, war ich nicht sehr motiviert und am liebsten wär ich auch wieder nach Hause, aber ich hab die Zeit mit den beiden nutzen wollen, um auch wieder mal mit ihnen zu quatschen. Es war eine gute Zeit. Nicht aus fotografischer Sicht, eher was die Gespräche angeht. Ich hatte Frankfurt einfach zu oft schon an dieser Stelle fotografiert. Und außerdem war es saukalt.
Dummerweise hatte ich nicht wirklich passendes Schuhwerk, so dass dann nach einer Stunde Laufen meine beiden Fußzehen durch die Kälte taub waren. Da half dann auch kein Aufwärmen im Starbucks. Aber das eine Foto hier hab ich doch mitnehmen können. Es entstand gleich am Anfang. Das Motiv war mir nicht fremd, da ich den Main an dieser Stelle schon mehrmals fotografiert habe. Diesmal habe ich ein Schwarzweiss Foto daraus gemacht, weil ich es durch die glatten Strukturen wie dafür geschaffen finde.
Und auch wenn ich das hier schon oft abgelichtet habe, irgendwie verliert Frankfurt nicht an Attraktivität. Ich mag diese Stadt einfach zu sehr.
Der Tag war kalt, grau und klar....

Camera: Fujifilm FinePix S5Pro
Exposure: 15
Aperture: f/10.0
Focal Length: 18 mm
ISO Speed: 100
out of my window – a cold annoying view
Was genau macht man, wenn man krank ist, zu Hause liegt, schnieft, hustet und nur noch kalte Füße hat?
Genau, man schnappt sich seine Nikon (wenn man eine hat) und knipst fotografiert durchs Fenster
.
Oh Mann, die Tage war es echt ätzend. Ich hasse diese Kälte. Und noch mehr hasse ich Erkältungen und krank sein. Wie machen das eigentlich die Leute in Sibirien?!? Oder die Menschen in Werchojansk, der kältesten Stadt der Welt. Da sind Minus 50 Grad Celsius nichts im Winter. Und ich friere ja hier schon bei lächerlichen -17°.
Für mich jedenfalls wäre DIESES Wetter DER Grund auszuwandern.
