Frankfurter Strassen mit der flickr Gruppe
Gestern war es dann endlich soweit. Unser frankfurtflickrmeet Fotowalk fand statt!
Treffpunkt war um eine grauenhafte Zeit: 6:00 Uhr MORGENS in der Innenstadt. Unglaublich, oder?! Ich bin nur froh, dass ich noch vor Sonnenuntergang an der Hauptwache ankam
Nein, mal im ernst, was ich die letzten Tage und Wochen sehnlichst vermisst habe, konnte ich an diesem Samstages leider wieder nicht nachholen: Schlaf, Schlaf und dann noch mal Schlaf. Aber gut, ich habe Prioritäten gesetzt und bin zu spät gekommen
Aber nur gaaaanz leicht...
Es hat riesen Laune gemacht, mit der Gruppe durch Frankfurt zu laufen. Wir waren mit mir gerechnet insgesamt 9 Fotografen. Und was mich am meisten fasziniert hatte, war die Tatsache, dass obwohl wir alle recht unterschiedliche Stilrichtungen drauf hatten, wir doch alle gut miteinander zurecht kamen und recht homogen die ganze Zeit zusammen liefen. Die Strecke, die wir abliefen fing an der Hauptwache an, führte kurz durch das "Bankenviertel", mündete aber recht schnell in den meiner Meinung nach dreckigsten Teil Frankfurts, dem Rotlichtviertel und führte uns schließlich zum Frankfurter Hauptbahnhof. Dort angekommen verbrachten wir eine kurze, aber angenehme Zeit nach der Fotografie in einem Cafe direkt vor dem Bahnhof und quatschten über alles mögliche. Ein Teil der Gruppe zog danach noch weiter Richtung Messe, um dort noch mögliche Motive auf "Film" zu bannen und der andere Teil, mich eingeschlossen, ruderte zurück in die heimischen Gefilde.
Ach ja, das letzte Bild in der Serie war an diesem Tag inhaltlich das wichtigste für mich
Ich war einfach nur platt und müde, als ich zu Hause ankam. Aber ich war gut gelaunt und extrem entspannt. So entspannt, dass ich ein altes Ritual aus längst vergessener Zeit an diesem Nachmittag vollzog: den Mittagsschlaf!
Und wie süß dieser war. Herrlich!
Hier nun meine Produktionen aus dem Teilzeit Projekt "verschlafen durch Frankfurts Strassen".
Frankfurt, wieder mal Frankfurt, aber diesmal “nur” in Schwarzweiss
Obwohl ich die Serie "Frankfurt aus der Ameisenperspektive" innerlich bereits abgeschlossen habe, konnte ich es mir nicht verkneifen, dennoch wenigstens einmal von meinem ursprünglichen Konzept abzuweichen - Kontraste aufzuzeigen, in dem ich sowohl die Farb-, als auch die Schwarzweiss-Variante direkt nebeneinander präsentiere
Ich MUSSTE mir die Bilder in Schwarzweiss mal alleine anschauen.
Ich LIEBE nämlich Schwarzweiss Fotos. Wenn eine Leidenschaft neben meiner Fotografie existiert, dann ist es Schwarzweisse Fotos betrachten. Damit könnte ich Stunden verbringen. Ein absoluter Traum von mir ist, wenn die Kinder mal aus dem Haus sind und ich gaaaaanz viel Zeit habe, im Keller ein Labor einzurichten, um s/w Filme selber zu entwickeln und zu vergrößern. Ja, diese alten, analogen, nicht digitalen und nicht am Computer editierbaren Dinger mein ich
Da ich nächsten Samstag endlich wieder mal raus gehe, nur um Fotos zu produzieren, dachte ich mir, ist das eine nette Gelegenheit, vorher mal ein paar Frankfurter Eindrücke aus meiner Sicht aufzuzeigen.
Frankfurt aus der Ameisenperspektive – eben von ganz unten nach ganz oben
Letzten Montag Vormittag hatte ich endlich mal wieder Zeit und Muse morgens in die Stadt zu fahren, um alleine in der Frankfurter Innenstadt zu fotografieren. Ich hatte mir von einem Freund ein Super Weitwinkel Zoom Objektiv geliehen, um zu sehen, ob das was für mich wäre. Mein Ziel war es, diesen extremen Blickwinkel auszutesten. So was fehlt mir noch in meiner Sammlung. Ich bin ernsthaft am Überlegen, ob ich mir diese Linse nicht kaufe. Ich werd jetzt nicht in die technische Details des Objektives gehen, da man sowas im www zu hauf findet. Ich konzentriere mich lieber auf die Ergebnise, die man mit so einem Objektiv erzielen kann. Denn darum geht es ja bei der Fotografie, um das Bild
Wen es aber dennoch interessiert, in den tags unten hab ich den vollen Namen des Objektives erwähnt. Dann einfach danach googel.
Aber genug der langen Worte, hier die Bilder. Ich kann nur eines sagen: es war einfach herrlich entspannend und sehr interessant, mit diesem genialen Blickwinkel durch die Stadt zu ziehn. Und vor allem der Kaffee danach beim Starbucks....traumhaft!
Ach ja, da ich mich nicht entscheiden konnte, ob ich die Bilder in Farbe oder doch lieber in Schwarzweiss haben wollte, weil mir einfach beide Varianten sehr gefielen, gibt es von jedem Foto nun gleich zwei Versionen, einmal die Farbversion und dann die S/W Variante. So ist das nun mal in einer Welt voller Kontraste.
Tipp: mit den Pfeiltasten "rechts" und "links" kann man recht bequem vor und zurück blättern, nachdem man das erste Bild angeklickt hat.
Tipp2: übrigens, beim Anschauen der Fotos sollte man sich etwas Zeit nehmen und - falls man Frankfurt kennt - sich überlegen wo ich da jeweils gestanden habe. Das macht echt Laune, weil man diese Ansicht normalerweise gar nicht hat. Und dann das nächste mal einfach hoch in den Himmel schauen, wenn man mal dort stehen sollte
Luminale Desaster 2010 in Frankfurt
Wie ich ja HIER bereits angekündigt hatte, war ich nun gestern Abend in Frankfurt unterwegs, um das Neben-Spektakel der Weltleitmesse Light+Building, nämlich die "Luminale" fotografisch bewundern zu können.
Auf der offiziellen Website der Luminale beschreibt man diese wie folgt:
"Licht bewegt, verwandelt Atmosphären, hellt Stimmungen und Gefühle auf. Licht Installationen entdecken öffentliche Räume, die ansonsten ein Schatten-Dasein fristen."
Nun, ich kann nicht unbedingt behaupten, dass gestern Abend meine Stimmung aufgehellt wurde oder gar meine Gefühle in einer positiven Art beeinflusst wurden. Ich muss zugestehen, ich hatte hohe Erwartungen. Wer nicht? Wer Bilder der vergangenen Luminale im Web gesehen hat, versteht das. Wer bei der Luminale 2008 oder 2006 mit dabei war, kann es nachvollziehn.
Liebe Frau Roth, ein "must see" der Kreativszene, so wie Sie es nennen, ist es wohl dieses Jahr nicht geworden.
Aber es ist ja auch kein Wunder, denn die Projekte finden in der inhaltlichen und finanziellen Verantwortung der jeweiligen Veranstalter statt. Wenn man bedenkt, dass das ja auch alles Geld kostet. Wie gesagt, ich verstehe es absolut, allerdings bleibt der Frust durch die zu hoch angesetzte Erwartungshaltung, aufgrund der Messlatte der letzten Luminale
Auch dieses mal waren reichlich Fotografen unterwegs und ich glaube, die meisten haben genau wie ich vergeblich nach den beeindruckenden Licht-Erlebnissen gesucht, die es wert sein sollten, auf Film, bzw. Chip verewigt zu werden. Aber Pustekuchen! Nun ja, vielleicht war ich zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort, das mag sein. Aber auch im Web, bei flickr, facebook, etc. kann ich einfach keine Bilder der Luminale 2010 entdecken, die mir wirklich gefallen. Daher gehe ich mal davon aus, dass mein Eindruck nicht nur subjektiv war.
WAS aber Spass gemacht hat und was dann letztendlich den Abend gerettet hat, war das Treffen mit einigen Leuten aus der flickr Gruppe, in der wir ab und an Fototouren organisieren. Mit gleichverrückten Fotobegeisterten durch die Stadt zu tigern macht Laune.
Danke an euch, Marc, Felix und Paul!
Hier nun meine kleine, aber einzige Protest Interpretation der Luminale in Frankfurt 2010. Am liebsten wär ich mit einem von den Drahteseln nach Hause geradelt, aber die waren leider nicht dafür gedacht
Und hier nun einige meiner Archivbilder der Luminale in 2008, um evtl. meinen Frust zu verstehen. DAS gab es leider nicht dieses Jahr:
Frankfurt Street – meine Straßenfotografie
Es gibt wirklich nichts besseres für die Seele, als morgens früh aufstehen und mit der Kamera bepackt losziehen, um zu Fotografieren. Da ich nun die letzten Monate genau das nicht getan habe, freu ich mich um so mehr, dass ich es heute getan habe. Ach, herrlich. Und ich war erstaunt, wie viele Leute morgens um 8 schon in der Innenstadt unterwegs sind. Ich meine, liebe Leute, es ist Sonntag! Da schläft man normalerweise noch oder ist in der Kirche, aber in der Innenstadt unterwegs?!
Heute bin ich in die Stadt gefahren, mit dem Ziel mal echte Street Aufnahmen zu machen.
Leere Straßen eben. Das war wie gesagt gar nicht so einfach. Aber ich hab dennoch viel Spass gehabt. Es war auch extrem entspannend, um auch mal den Kopf frei zu kriegen.
Ziel des walks war es, am Ende Bilder von leeren frankfurter Strassen zu haben, allesamt in Schwarzweiß gehalten. Allerdings kommt es manchmal anders, als man es geplant hat. Ich merkte schnell, dass hier Schwarzweiß diesmal nicht der "richtige" Weg war. Es gefiel mir einfach nicht. Ich hatte dann doch eher in Farbe alles sehen wollen und habe mich für eine leichte Einfärbung in einem grünlichen Ton entschieden. Das habe ich dann aber auch konsequent durchgezogen.
Beim Bearbeiten der Bilder fiel mir auch auf, dass ich hauptsächlich offenblendig mit meinem Nikon 50mm f/1,8er Objektiv fotografiert habe. Die meisten Bilder entstanden bei Blende 1,8 bis 2.0. Eins war glaub ich bei Blende 4, kleiner aber nicht. Das liegt daran, dass ich ein absoluter Bokeh-Fan bin. Aber leider ist das Bokeh dieses 50er Objektives recht kachelig
und nicht so schön weich, wie dass des 1,4ers oder des 85mm f/1,8ers. Ein Traum - was das Bokeh angeht, wäre für mich noch das Nikon 105 oder 135mm f/2.0 DC. Aber da muss ich noch etwas hinsparen.
So, genug geredet, hier die Bilder. Hier meine kleine Frankfurter Street Serie.
Termine zum Fotografieren
Dank Michael hab ich nun wenigstens für April und Mai einige Events für mich entdeckt, um endlich mal wieder raus zu gehn und zu fotografieren. Wurde ja auch mal nach dieser Winterpause Zeit
Die drei folgenden Events hab ich mir schon mal in meinem Kalender eingetragen. Freu mich schon.....
11. - 16. April 2010
Die Luminale in Frankfurt am Main. Ein echtes MUSS für Frankfurter! Light + Sound, Light + Media, Light + E-Motion, das sind die Themen der Luminale 2010. So wie 2008 wird es dieses Jahr mit Sicherheit auch wieder ein "leuchtendes" Erlebnis.
Die typischen Bilder, die dann dabei entstehen, sehen dann in etwa so aus, wie das meinige hier.
17. April 2010
Um 16 Uhr findet ein riesen flashmob an der Hauptwache, Nähe Zeil statt. Es wird eine Mega Kissenschlacht werden. ![]()
Hier der link zu den näheren Infos. Laut der wer-kennt-wen Eventseite haben bereits mehr als 4000 dafür ihr Interesse angemeldet.
22.Mai 2010
Drift Challenge Hockenheim - Was soll man da noch an Worte verlieren. Hingehen und beim Staunen einfach Fotos machen.
Grau und klar…
Das Foto hier entstand Anfang des Jahres, als ich mit zwei Freunden unterwegs war in Frankfurt, um Fotos zu machen. Ehrlich gesagt, war ich nicht sehr motiviert und am liebsten wär ich auch wieder nach Hause, aber ich hab die Zeit mit den beiden nutzen wollen, um auch wieder mal mit ihnen zu quatschen. Es war eine gute Zeit. Nicht aus fotografischer Sicht, eher was die Gespräche angeht. Ich hatte Frankfurt einfach zu oft schon an dieser Stelle fotografiert. Und außerdem war es saukalt.
Dummerweise hatte ich nicht wirklich passendes Schuhwerk, so dass dann nach einer Stunde Laufen meine beiden Fußzehen durch die Kälte taub waren. Da half dann auch kein Aufwärmen im Starbucks. Aber das eine Foto hier hab ich doch mitnehmen können. Es entstand gleich am Anfang. Das Motiv war mir nicht fremd, da ich den Main an dieser Stelle schon mehrmals fotografiert habe. Diesmal habe ich ein Schwarzweiss Foto daraus gemacht, weil ich es durch die glatten Strukturen wie dafür geschaffen finde.
Und auch wenn ich das hier schon oft abgelichtet habe, irgendwie verliert Frankfurt nicht an Attraktivität. Ich mag diese Stadt einfach zu sehr.
Der Tag war kalt, grau und klar....

Camera: Fujifilm FinePix S5Pro
Exposure: 15
Aperture: f/10.0
Focal Length: 18 mm
ISO Speed: 100
Apple Store in Frankfurt
Heute auf Maclife.de gelesen: nachdem der erste Versuch im Dezember letzten Jahres verschoben wurde, scheint der zweite Versuch erfolgreich zu werden. Die Eröffnung des dritten Apple Stores in Deutschland ist nun endlich in naher Aussicht. Jetzt am Samstag, den 23.01. ist es in Frankfurt, in der Großen Bockenheimer Straße 30 um 11 Uhr soweit.
Einige Events hat Apple für den Februar angekündigt: Am 2. Februar zeigt Sounddesigner Maximillian Bemm und Komponist Daniel Stelter, wie Filmmusik entsteht und am 4. Februar zeigt Designerin Juli Gudehus, wie auf dem Mac Icons erstellt werden.
Am Samstag bin ich sowieso in der Innenstadt, daher werd ich wahrscheinlich muss ich da einfach vorbei
Frankfurter Untergrund – Teil 2
Sonntag, 11:45 Uhr. Ich wach grad auf und bin erschrocken über diese Uhrzeit. Die hab ich ja noch nie aus dieser Perspektive aus dem Bett gesehn
Himmlisch.
Mein nächster Gedanke ist: Bilder! Ich muss endlich diese Bilder von gestern bearbeiten. Gestern? Ja da waren wir wieder mal in den frankfurter Untergründen unterwegs. 3 meiner Art plus meine Wenigkeit. Leute die nix besseres zu tun haben, als Samstags um 9 Uhr morgens mit Kamera und Stativ herum zu fotografieren. Einfach nur cool!
Es war eine kleine, aber feine Tour. Erste Station war Messe/Festhalle, danach Bockenheimer Warte, Alte Oper und dann zum Schluss Zoo. Und am Ende waren wir noch lecker Kaffee genießen im Starbucks an der Hauptwache.
Eine wichtige Lehre, die ich aus diesem Fotowalk ziehe ist, wie Michael in seinem Weblog bereits erwähnt hat, gehe niemals mit leeren Akkus aus dem Haus
Frankfurter Underground – Teil 2
Am 01. November habe ich Teil 2 meiner Frankfurt Underground Serie fertiggestellt. An dem Tag bin ich mit einer Gruppe flickr Fotografen unterwegs gewesen. Es war echt stark und hat riesen Spass gemacht. Ich hab mir zwar fast die Beine abgetreten beim Laufen, aber das war's wert
Es sind weitere 13 Bilder geworden. Zwei davon sogar analog mit dem neuen Kodak Ektar 100 aufgenommen. Hier auf photoscale.de gibt es auch einen sehr interessanten Testbericht über diesen Film. Im Ganzen bin ich sehr begeistert über die Lebendigkeit der Farben und dem feinen Korn. Er hält, was er verspricht.
Zugegeben - Bilder Nummer 07 "Kontraste zwischen Himmel und Erde", Nummer 08 "Frankfurter Uni Kontraste" und Nummer 09 "Frankfurter Messeturm" sind nicht DIE typischen U-Bahnhofsbilder. Aber ich konnte während unseren Pausen an der Oberfläche einfach nicht widerstehen

01. unten oder oben - analog
02. Selbstportrait
03. Rutsche
04. Rolltreppe - analog
05. Messeturm von unten
06. Manchmal hilft eine andere Blickrichtung,
07. Kontraste zwischen Himmel und Erde
08. Frankfurter Uni Kontraste
09. Frankfurter Messeturm
10. Frankfurt - Schweitzer Platz 02
11. Frankfurt - Schweitzer Platz 01
12. Frankfurt - Alte Oper 02
13. Frankfurt - Alte Oper 01































































