BlogNotiz.De / Kontraste aus Frankfurt am Main /

23Jul/104

Frankfurt, wieder mal Frankfurt, aber diesmal “nur” in Schwarzweiss

Obwohl ich die Serie "Frankfurt aus der Ameisenperspektive" innerlich bereits abgeschlossen habe, konnte ich es mir nicht verkneifen, dennoch wenigstens einmal von meinem ursprünglichen Konzept abzuweichen - Kontraste aufzuzeigen, in dem ich sowohl die Farb-, als auch die Schwarzweiss-Variante direkt nebeneinander präsentiere :-) Ich MUSSTE mir die Bilder in Schwarzweiss mal alleine anschauen.

Ich LIEBE nämlich Schwarzweiss Fotos. Wenn eine Leidenschaft neben meiner Fotografie existiert, dann ist es Schwarzweisse Fotos betrachten. Damit könnte ich Stunden verbringen. Ein absoluter Traum von mir ist, wenn die Kinder mal aus dem Haus sind und ich gaaaaanz viel Zeit habe, im Keller ein Labor einzurichten, um s/w Filme selber zu entwickeln und zu vergrößern. Ja, diese alten, analogen, nicht digitalen und nicht am Computer editierbaren Dinger mein ich :mrgreen:

Da ich nächsten Samstag endlich wieder mal raus gehe, nur um Fotos zu produzieren, dachte ich mir, ist das eine nette Gelegenheit, vorher mal ein paar Frankfurter Eindrücke aus meiner Sicht aufzuzeigen.

20Jul/102

Lauf, Junge, lauf….. (Archiv)

Wenn es draussen regnet und man nicht raus kann, nimmt man sich für gewöhnlich Zeit, um zu Hause etwas schönes zu machen. Wenn es draussen zu heiß ist, und man will gar nicht raus, bleibt meistens nur die Flucht in den Waschkeller (weil's da so schön kühl ist) oder der Gang ins Schwimmbad.

Eigentlich hat die Einleitung absolut gar nichts mit dem Foto hier zu tun, aber was besseres viel mir echt nicht ein :-)

Zum Glück habe ich noch einige Archivfotos, die ich unberührt ließ. Warum auch immer, wahrscheinlich waren sie genau für diesen Zeitpunkt bestimmt, in dem ich fotografisch gesehen eher aktiv ruhe ;-) Aber wie heisst es doch so schön: "Hoffnung und Freude sind die besten Ärzte."

Daher freue ich mich auch schon riesig auf den nächsten Fotowalk, den wir mit der frankfurtflickrmeet Gruppe nächsten Samstag spontan organisiert haben. Was dabei herauskommt, spielt überhaupt keine Rolle, hauptsache wir finden danach einen Starbucks ;-)

Das Foto hier zeigt meinen ältesten Sohn, der bei einem Leichtathletik Wettkampf für mich DER Sieger war. Was ich da für Einstellungen und Equipment hatte, weiß ich gar nicht mehr und die Exifs sind irgendwie auch verschwunden. Aber wen interessiert das schon.... Ach ja, und er hatte mir seine Erlaubnis erteilt, das Foto hier veröffentlichen zu dürfen. DAS ist extrem wichtig.....

Lauf, Junge, lauf..... (Archiv)

14Jul/100

“Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben.” (Antoine de Saint-Exupéry, Der Kleine Prinz)

Wenn ich mir meine Archivbilder anschaue und dabei merke, dass ich seit Monaten die Kamera nicht mehr angefasst habe, dann deprimiert das schon leicht.

Zeit zu haben und Zeit zu finden ist nicht wirklich dasselbe. Oder doch? Oh Mann.......Nein, ich bin nicht ausgebrannt und nein, ich bin auch nicht depressiv. Ich nehme mir im Moment einfach zu wenig Zeit für die Dinge, die mich ausgleichen. Das Bild hier entstand vor mehr als 1 Jahr, Januar 2009. Das war eine Zeit, in der ich regelmäßig, fast wöchentlich Spazieren war. Ob ich da nun Bilder dabei geschossen habe oder nicht......
Langsam genug zu gehen, um immer in der Sonne zu bleiben ist natürlich nicht wirklich möglich, denn dann müßte ich mich mit einer Geschwindigkeit von mehr als 1800 km/h bewegen.....hat mir mal ein Freund gesagt :-)

Aber es drückt genau die Sehnsucht aus, die uns hochzivilisierten Menschen in Mitteleuropa tief im Herzen liegt: Sonne tanken und einfach mal abschalten ;-)

14Apr/105

Luminale Desaster 2010 in Frankfurt

Wie ich ja HIER bereits angekündigt hatte, war ich nun gestern Abend in Frankfurt unterwegs, um das Neben-Spektakel der Weltleitmesse Light+Building, nämlich die "Luminale" fotografisch bewundern zu können.

Auf der offiziellen Website der Luminale beschreibt man diese wie folgt:
"Licht bewegt, verwandelt Atmosphären, hellt Stimmungen und Gefühle auf. Licht Installationen entdecken öffentliche Räume, die ansonsten ein Schatten-Dasein fristen."

Nun, ich kann nicht unbedingt behaupten, dass gestern Abend meine Stimmung aufgehellt wurde oder gar meine Gefühle in einer positiven Art beeinflusst wurden. Ich muss zugestehen, ich hatte hohe Erwartungen. Wer nicht? Wer Bilder der vergangenen Luminale im Web gesehen hat, versteht das. Wer bei der Luminale 2008 oder 2006 mit dabei war,  kann es nachvollziehn.

Liebe Frau Roth, ein "must see" der Kreativszene, so wie Sie es nennen, ist es wohl dieses Jahr nicht geworden.

Aber es ist ja auch kein Wunder, denn die Projekte finden in der inhaltlichen und finanziellen Verantwortung der jeweiligen Veranstalter statt. Wenn man bedenkt, dass das ja auch alles Geld kostet. Wie gesagt, ich verstehe es absolut, allerdings bleibt der Frust durch die zu hoch angesetzte Erwartungshaltung, aufgrund der Messlatte der letzten Luminale :-(

Auch dieses mal waren reichlich Fotografen unterwegs und ich glaube, die meisten haben genau wie ich vergeblich nach den beeindruckenden Licht-Erlebnissen gesucht, die es wert sein sollten, auf Film, bzw. Chip verewigt zu werden. Aber Pustekuchen! Nun ja, vielleicht war ich zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort, das mag sein. Aber auch im Web, bei flickr, facebook, etc. kann ich einfach keine Bilder der Luminale 2010 entdecken, die mir wirklich gefallen. Daher gehe ich mal davon aus, dass mein Eindruck nicht nur subjektiv war.

WAS aber Spass gemacht hat und was dann letztendlich den Abend gerettet hat, war das Treffen mit einigen Leuten aus der flickr Gruppe,  in der wir ab und an Fototouren organisieren. Mit gleichverrückten Fotobegeisterten durch die Stadt zu tigern macht Laune. :-) Danke an euch, Marc, Felix und Paul!

Hier nun meine kleine, aber einzige Protest Interpretation der Luminale in Frankfurt 2010. Am liebsten wär ich mit einem von den Drahteseln nach Hause geradelt, aber die waren leider nicht dafür gedacht  ;-)

Luminale Desaster 2010

Und hier nun einige meiner Archivbilder der Luminale in 2008, um evtl. meinen Frust zu verstehen. DAS gab es leider nicht dieses Jahr:

11Apr/105

Frankfurt Street – meine Straßenfotografie

Bokeh'way...

Es gibt wirklich nichts besseres für die Seele, als morgens früh aufstehen und mit der Kamera bepackt losziehen, um zu Fotografieren. Da ich nun die letzten Monate genau das nicht getan habe, freu ich mich um so mehr, dass ich es heute getan habe. Ach, herrlich. Und ich war erstaunt, wie viele Leute morgens um 8 schon in der Innenstadt unterwegs sind. Ich meine, liebe Leute, es ist Sonntag! Da schläft man normalerweise noch oder ist in der Kirche, aber in der Innenstadt unterwegs?! ;-)

Heute bin ich in die Stadt gefahren, mit dem Ziel mal echte Street Aufnahmen zu machen. :mrgreen: Leere Straßen eben. Das war wie gesagt gar nicht so einfach. Aber ich hab dennoch viel Spass gehabt. Es war auch extrem entspannend, um auch mal den Kopf frei zu kriegen.

Ziel des walks war es, am Ende Bilder von leeren frankfurter Strassen zu haben, allesamt in Schwarzweiß gehalten. Allerdings kommt es manchmal anders, als man es geplant hat. Ich merkte schnell, dass hier Schwarzweiß diesmal nicht der "richtige" Weg war. Es gefiel mir einfach nicht. Ich hatte dann doch eher in Farbe alles sehen wollen und habe mich für eine leichte Einfärbung in einem grünlichen Ton entschieden. Das habe ich dann aber auch konsequent durchgezogen.

Beim Bearbeiten der Bilder fiel mir auch auf, dass  ich hauptsächlich offenblendig mit meinem Nikon 50mm f/1,8er Objektiv fotografiert habe. Die meisten Bilder entstanden bei Blende 1,8 bis 2.0. Eins war glaub ich bei Blende 4, kleiner aber nicht. Das liegt daran, dass ich ein absoluter Bokeh-Fan bin. Aber leider ist das Bokeh dieses 50er Objektives recht kachelig :-( und nicht so schön weich, wie dass des 1,4ers oder des 85mm f/1,8ers. Ein Traum - was das Bokeh angeht, wäre für mich noch das Nikon 105 oder 135mm f/2.0 DC. Aber da muss ich noch etwas hinsparen.

So, genug geredet, hier die Bilder. Hier meine kleine Frankfurter Street Serie.

7Feb/102

Grau und klar…

Das Foto hier entstand Anfang des Jahres, als ich mit zwei Freunden unterwegs war in Frankfurt, um Fotos zu machen. Ehrlich gesagt, war ich nicht sehr motiviert und am liebsten wär ich auch wieder nach Hause, aber ich hab die Zeit mit den beiden nutzen wollen, um auch wieder mal mit ihnen zu quatschen. Es war eine gute Zeit. Nicht aus fotografischer Sicht, eher was die Gespräche angeht. Ich hatte Frankfurt einfach zu oft schon an dieser Stelle fotografiert.  Und außerdem war es saukalt.

Dummerweise hatte ich nicht wirklich passendes Schuhwerk, so dass dann nach einer Stunde Laufen meine beiden Fußzehen durch die Kälte taub waren. Da half dann auch kein Aufwärmen im Starbucks. Aber das eine Foto hier hab ich doch mitnehmen können. Es entstand gleich am Anfang. Das Motiv war mir nicht fremd, da ich den Main an dieser Stelle schon mehrmals fotografiert habe. Diesmal habe ich ein Schwarzweiss Foto daraus gemacht, weil ich es durch die glatten Strukturen wie dafür geschaffen finde.

Und auch wenn ich das hier schon oft abgelichtet habe, irgendwie verliert Frankfurt nicht an Attraktivität. Ich mag diese Stadt einfach zu sehr.

Der Tag war kalt, grau und klar....


Camera: Fujifilm FinePix S5Pro
Exposure: 15
Aperture: f/10.0
Focal Length: 18 mm
ISO Speed: 100

10Jan/100

Projekt 4/365 – Vier Jahreszeiten

Wenn man sich im web umschaut, findet man zahlreiche und kreative Fotoprojekt, verbunden mit der Zahl 365.

365/365 oder 12/365 oder 52/365, verbunden mit den unterschiedlichsten Themen. Ich persönlich finde es recht stressig einmal die Woche oder sogar jeden Tag ein Foto schießen zu müßen, nur um dieses eine Projekt am Leben zu erhalten. Doch ich wollte unbedingt auch mal regelmäßig über das Jahr verteilt an einem Thema dran bleiben. Und da kam mir das Vier-Jahreszeiten-Projekt auf lens-flare.de ganz gelegen. Die Idee ist, einen Flecken Erde vom selben Standort, mit der selben Brennweite zu fotografieren. Vier mal im Jahr, jeweils umgeben von den unterschiedlichen Jahreszeiten. Die Idee fand ich super.

Und da sich das aktuelle Wetter dazu eignet, den Winter "einzufangen", fang ich auch damit an. Michael hat auch mit dem Winter begonnen.

Hier ist mein erstes Bild für das Vier-Jahreszeiten-Projekt. In meinem flickr Stream hab ich eine 1200x800px Version.
Es entstand in Frankfurt - Schwanheim.

Belichtung: 1/60
Brennweite: 50mm
Blende: f/8.0
Objektiv: Nikkor 50mm f/1,8 AF-D
Kamera: Fujifilm FinePix S5Pro

5Jan/102

Winterwonderland – Teil 2

Hab ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich einen MAC habe?

Jedenfalls, nach einem ausgedehnten Spaziergang in Schwanheim hatte ich nichts besseres zu tun, als an meinem neuen Macbook :mrgreen: die beiden Bilder zu bearbeiten.

Ich bin zwar eher ein Sommer Typ, aber eine verschneite Landschaft hat doch einen gewissen Reiz. Vor allem ist die Ruhe, die man dann "hört" unbeschreiblich.

"Silence and I" ist ein Titel von von Alan Parsons, den Eric Woolfson noch geschrieben hat, bevor er letzten Monat verstorben ist. Auf der Nokia Night of the Proms wurde genau dieses Lied in Gedenken an ihn vorgestellt. Das ist der Titel des ersten Bildes mit dem Baum. Ich fand ihn sehr passend, da das Lied etwas melancholisches und trauriges hat.

Das zweite Bild soll mir persönlich einfach nur sagen, dass Bokeh nicht alles ist, daher hab ich es "Bokeh is not everything" genannt. Mit Blende 2 oder noch offener fotografieren zu können, bedeutet noch lange nicht, dass man ein gutes Ergebnis damit erzielt. ;-) Oder doch? Ich jedefalls liebe diese Art der Bilder, egal was man darauf sieht. Bokeh ist doch was feines und es geht doch nichts über Licht. Was noch besser als Blende 2 ist? Blende 1,4? :mrgreen:

Silence and I Bokeh is not everything

4Jan/104

Winterlandschaft

Gestern war es ein herrlich verschneiter Tag. Ich hatte die Gelegenheit ein wenig Spazieren zu gehn. Dabei sind die drei Bilder hier entstanden.

Am PC An meinem neuen Macbook :mrgreen: zu hause angekommen hatte ich dann überlegt, mit welchem Programm ich diese bearbeite. Lightroom für MAC hatte ich (noch) nicht, iPhoto ist zwar genial einfach, mit einigen features sogar auch was Besonderes (Bericht kommt die Woche) und ansonsten kannte ich nichts für den MAC. Daher hab ich mir erstmal eine Lightroom trial Version von Adobe runtergeladen und mit dem, was ich kannte gearbeitet. Schuster bleib bei deinen Leisten, dachte ich mir. Im Moment überleg ich sogar mit dem Kauf noch etwas zu warten, weil die neue Lightroom 3.0 Version wohl bald rauskommt und sich gar nicht sooo schlecht anhört. Die Beta muss ich aber noch ausgiebiger testen.

Bei dieser Gelegenheit, als ich die Bilder in Lightroom bearbeitet habe, hatte ich auch gleich Jeffrey's Export-to-Flickr Lightroom Plugin getestet. Das Plugin ist insofern genial, als das ich beim Export der Bilder auf flickr.com diese dann gleich zu den gewünschten flickr Gruppen automatisch hinzufügen kann. Absolut empfehlenswert!!!

Nun ja, als ich dann so hier den Artikel geschrieben habe, dachte ich mir, da mein Blog template mich schon lange genervt hat, werd ich mal wechseln und hab dann kurzer Hand nach neuen templates für WordPress gesucht. Das aktuelle template hier ist von SAYONTAN SINHA und zeichnet sich durch einfache und flexible Handhabe bei der Anpassung in wirklich jedem Detail aus.

Hier nun Winterwonderland, ruhig, entspannt und voller Sehnsüchte ;-)

22Nov/092

Frankfurter Untergrund – Teil 2

Sonntag, 11:45 Uhr. Ich wach grad auf und bin erschrocken über diese Uhrzeit. Die hab ich ja noch nie aus dieser Perspektive aus dem Bett gesehn ;-) Himmlisch.

Mein nächster Gedanke ist: Bilder! Ich muss endlich diese Bilder von gestern bearbeiten. Gestern? Ja da waren wir wieder mal in den frankfurter Untergründen unterwegs. 3 meiner Art plus meine Wenigkeit. Leute die nix besseres zu tun haben, als Samstags um 9 Uhr morgens mit Kamera und Stativ herum zu fotografieren. Einfach nur cool! :mrgreen:

Es war eine kleine, aber feine Tour. Erste Station war Messe/Festhalle, danach Bockenheimer Warte, Alte Oper und dann zum Schluss Zoo. Und am Ende waren wir noch lecker Kaffee genießen im Starbucks an der Hauptwache.

Eine wichtige Lehre, die ich aus diesem Fotowalk ziehe ist, wie Michael in seinem Weblog bereits erwähnt hat, gehe niemals mit leeren Akkus aus dem Haus :-(