BlogNotiz.De / Kontraste aus Frankfurt am Main /

23Sep/092

The Breakfast Club und Stars Will Lead The Way

Was gibt es besseres, als morgens beim Frühstück Musik zu hören? :-)

Witzigerweise erinnert mich diese Kombination aus Frühstück an sich und diesem besonderen Lied an alte Zeiten. Als Filme noch ohne mächtigen Aufwand, spektakulären Szenen oder unglaublich teuren Kulissen noch gute Filme waren. Als weniger eben mehr war. Eben durch den Inhalt, durch diesen "Gedanken", der vermittelt wird, den man selbst noch später im Kopf hat und darüber nachdenkt, eben durch das gute Drehbuch. OK, evtl. klingt das leicht übertrieben, aber so ist das nun mal mit subjektiven Meinungen. Was ich hier sage, ist so wie es ist ;-)

Wovon rede ich hier?
Na von dem Film "Der Frühstücksclub" (Originaltitel: The Breakfast Club) und das Lied, das ich grad höre ist von Simple Minds, ihr aktueller Hit "Stars Will Lead The Way" aus dem Album "Graffiti Soul".

Oh Mann, ich weiß gar nicht, wie oft ich diesen Film schon gesehen habe. Zu "VHS" Zeiten (lang ist's her) hatte ich den Film schon zu Hause im Original und nun eben als DVD.

Ich hab mal gegoogelt - übrigens gibt es das Verb "googlen" tatsächlich und mittlerweile auch ganz offiziell, HIER STEHT ES - also, um meinen Beitrag visuell zu untermauern, hab ich nach einem Video gesucht. Der Mitschnitt hier ist zwar etwas älter, aber extrem genial, da es ein Mix aus alt und neu ist, dem aktuellen Song von Simple Minds und dem Titel meines Lieblingsfilms, dem meiner Meinung nach geilsten Song aller Zeiten, "Don't You (Forget About Me)"...und das LIVE. :mrgreen:

So könnte jeder Morgen beginnen... ;-)

Originalgröße
[youtube FW33MG1rQkM nolink]

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21Okt/070

Klassentreffen

Was haben Bryan Adams und mein Klassentreffen gemeinsam? Bryan Adams hat mal erwähnt, dass man ohne Fotos gar nicht wüßte, wie seine Vergangenheit ausgesehen hat. Was viele nicht wissen, der Herr Adams ist nicht nur ein einmaliger Musiker, sondern auch ein begnadeter Fotograf.

Nun dies wurde mir gestern Abend regelrecht vor Augen gehalten. Im wahrsten Sinne des Wortes.

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4Aug/070

Leben…Tod

Nachdem nun der ganze Lernstreß für den CCNA vorbei ist, habe ich endlich mal Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

Letzte Woche habe ich erfahren, dass ein ehemaliger Arbeitskollege von mir plötzlich gestorben ist. Man fand ihn tot vor seinem PC zu Hause. Auch wenn ich ihn seit nun fast mehr als 2 Jahren nicht mehr gesehen habe, kann ich es trotzdem kaum glauben. Mir fehlen einfach die Worte dafür. Er war ein echt netter und vor allem lieber Kerl. Ich hab ihn als zuverlässigen und immer hilfsbereiten Kollegen in Erinnerung.

Manchmal frag ich mich halt, wieso das passiert. Aber eine Antwort werd ich wohl nie darauf bekommen.

Letztendlich muss ich mir selber die Frage stellen, ob der Stress, welcher sich negativ auf den eigenen Lebensrhythmus auswirkt, z.B. den man evtl. auf der Arbeit hat, dies alles rechtfertigt. Wahrscheinlich nicht. Gesundheit, Familie und Freunde sind die wichtigeren Bereiche im Leben.

Wir werden ihn vermissen und immer in guter Erinnerung behalten.

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29Jul/070

Ein Gedicht von Maschka Kaleko

Diese Zeilen gehen mir im Moment wieder sehr nahe, wenn ich so darüber nachdenke. Es ist nun 5 Monate her, seitdem meine Oma gestorben ist und 3, seitdem mein Onkel von uns gegangen ist. Jedesmal, wenn ich Bilder meiner Oma oder von meinem Onkel sehe, fällt es mir schwer zu glauben, dass sie nicht mehr da sind. Das ging irgendwie so schnell. Oder habe ich die Zeit einfach nur nicht wahrgenommen und es kam mir nur so schnell vor?

Vor meinem eigenen Tod ist mir nicht bang,
nur vor dem Tod derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?
Allein im Nebel tast ich tod-entlang
und lass mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.
Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr:
- Und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,
doch mit dem Tod der anderen muss man leben.

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5Mai/070

Wichtigkeiten

Nachdem man einen geliebten Menschen hat gehen lassen müssen, denkt man glaube ich wesentlich intensiver über die Wichtigkeiten, die Unwichtigkeiten und eben den Rest des Lebens nach. :-(

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24Feb/070

Zeit vergeht so schnell

Heute morgen um 11 Uhr ist meine Omi in einem Krankenhaus in Belgrad verstorben. Sie war schon über 80, hatte aber trotzdem immer noch ein aufbrausendes Temperament. Es ist jetzt etwas mehr als 5 Jahre her, seitdem ich sie das letzte mal sah. Unseren jüngsten Sohn kennt hat sie nie kennengelernt. Bei jedem Telefonat hat sie immer gefragt, wann ich denn mal nach Belgrad kommen würde, um ihn zu sehen. Und immer gab es etliche Gründe es nicht zu tun. Die Zeit vergeht so schnell. Verdammt schnell. Kaum hat man sich umgedreht, ist auch schon vieles einfach nur vorbei.

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24Mai/060

Gedanken

Vor einigen Tagen habe ich mich mit einem Freund unterhalten und er hat vorgeschlagen, wieder ein Klassentreffen unserer Abschlussklasse zu organisieren. Wir haben über unsere damalige Klassenlehrerin geredet und da fiel mir ein, dass vor ein oder zwei Jahren das Gerücht zu mir drang, sie wäre gestorben. Irgendwie war ich mir nicht mehr so sicher, ob ich das damals wirklich gehört habe.

Gestern habe ich nachgefragt. Ihr Mann erzählte mir, Frau Beck ist vor zwei Jahren gestorben.

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21Sep/041

Kinder wachsen nunmal

Heute habe ich meinen ältesten Sohn zur Schule gefahren. Seine Klasse und die parallel Klasse sind auf der Wegscheide auf Klassenfahrt und kommen erst am Freitag wieder.

Ich hatte tröstende Worte in meinem Kopf, wie etwa: "Das dauert ja nicht lange. Du wirst sehen, Freitag ist schneller da, als du glaubst." Allerdings waren diese Gedanken nicht an meinen Sohn gerichtet, sondern eher an mich selbst. :mrgreen:

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16Aug/040

Erinnerungen an Jugoslawien

Heute kam in mir ein Wunsch wieder hoch, den ich schon seit Jahren in mir trage. Das passiert mir jedes mal, wenn ich jugoslawische Musik höre.

Das letzte mal war ich 1989 in Jugoslawien. Damals hieß es noch komplett Jugoslawien. Heute ... irgendwie traurig, dass die eigenen Leute sich das alles selber angetan haben. Wenn die Regierung nur etwas mehr Integrität und Ehrlichkeit zeigen und das Volk sich nicht so blenden lassen würde, wär`s wahrscheinlich nicht so gekommen. Aber die wirtschaftlichen Krisen, die finanziellen Nöte und vor allem die fehlende eigene Identität des Landes und vor allem der jungen Generation haben wohl einen entscheidenden Teil zu diesem zerstörerischen und vor allem aber traurigen Akt beigetragen. Wie auch immer. Ich bin ja kein Politiker. Gott sei dank nicht.

Bin ich Jugoslawe? Streng genommen, nein. Halb Kroate und halb Serbe trifft eher zu. Kennst du das? Zu Hause zu sein und sich doch wie ein Fremder fühlen? So hab ich mich damals als Kind, sowohl hier in Deutschland, als auch in Jugoslawien gefühlt. Als ich noch ein Kind war, sind wir regelmäßig in den Sommerferien nach Jugoslawien gefahren. Nach Varazdin und auch nach Belgrad. Ich hab schöne Erinnerungen an diese Zeit. Doch das ist lange her. Ich würd sehr gerne wieder mal "runter" fahren. Meine Familie wieder sehn. Die meisten von meinen Onkels und Tanten haben Kinder, die ich noch nicht mal kennengelernt habe.

Egal wie dieses Land heute politisch dasteht. Es ist ein Teil von mir. Wenigstens die Erinnerungen, die ich daran habe. Erinnerungen an ein Land, dass es so nicht mehr gibt.

Ich frag mich, ob ich nicht enttäuscht würde, wenn ich heute nach Belgrad fahre und sehe, wie die Realität heute aussieht. Sehr wahrscheinlich sogar. Aber ich muss einfach. Wurzeln wieder entdecken. Und vor allem meine Familie wieder sehn.

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16Mrz/041

älter werden, wer will das schon

Heute bin ich 30 geworden ... (in Worten= DREISSIG). Witzigerweise war das Erste, was ich im Spiegel heut morgen entdeckt habe, ein weißes Haar auf meiner Birne. Aber andererseits ... was bedeutet das schon. Ich meine, wer braucht schon Haare!!! Die Pflege kostet doch nur Zeit und Geld und Nerven. Ist äußere Schönheit wirklich so wichtig? ... wie auch immer. :mrgreen:

Ich hab heut einen sehr alten Schulfreund wieder getroffen. Jemanden nach 18 Jahren wieder zu sehn, ist schon sehr interessant und doch auch "komisch" zugleich. Ich freu mich ehrlich, wenn ich Leute aus meiner Vergangenheit wiedersehe, aber es versetzt mich irgendwie immer in die Zeit zurück, gedanklich meine ich.

Wir haben über unser Klassentreffen gesprochen, zu dem ihn niemand eingeladen hat. Und ich dachte nur "Sch..., ich darf ihm jetzt nicht erzählen, dass ich das Treffen mit organisiert habe." Ich hab`s dann auch brav verschwiegen und mir gedanklich eine Notiz gemacht, ihn beim nächsten Klassentreffen als Ersten einzuladen. Auch wenn er unsere Abschlussklasse verpasst hat, geh?rt er trotzdem dazu.

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