mein neuer Fotorucksack ist endlich da
Eeeeendlich, gestern kam er an, mein neuer Fotorucksack: der Kata 3N1-33 + Kata Stativhalterung.
Dank einigen Testberichten im web über den Baugleichen 3N1-30 (ohne Laptopfach), wie z.B. von Paddy oder hier von Michael (Teil 1, Teil 2 und incl. Stativhalterung) war ich doch recht schnell überzeugt von diesem Fotorucksack.
Bisher hatte ich von Lowepro den Slingshot AW200. Allerdings hatte ich bei längeren Touren recht schnell Rückenschmerzen durch die einseitige Belastung der Schultern bekommen und war schon lange auf der Suche nach einer Alternative. Und da ich ja nun meinen neuen Macbook ab und an mitnehmen könnte
musste natürlich auch ein Laptopfach integriert sein. Und es sollte auch ausreichend Platz vorhanden sein, damit ich auch ab und zu mein AF Nikkor 80-200mm f/2.8D ED N mitnehmen kann, ohne gleich den Blitz oder die anderen Objektive daheim lassen zu müssen. Daher war die Wahl mit dem Kata 3N1-33 getroffen.
Der erste Eindruck ist tatsächlich gigantisch. Die Haptik ist einmalig und lässt auch ohne Vorkenntnisse der o.a. Berichte auf Professionalität schließen.
Genial sind auch die 3 verschiedenen Möglichkeiten, den Rucksack zu tragen.
1. Man kann die Träger einzeln, entweder links oder rechts benutzen, so dass man eine Slingshot Variante hat und bei Bedarf recht schnell den Rucksack nach vorne schwingen kann.
2. Die Gurte lassen sich auch überkreuz benutzen, was wohl für mehr Stabilität sorgen soll.
3. Und dann kann man den Rucksack noch wie einen normalen Rucksack eben tragen und wenn's nötig ist auch einen Beckengurt aus dem Rückenteil herausziehen.
Von den Maßen ist er etwas breiter und etwas schwerer als der Kata 3N1-30. Innen ist er mal abgesehen vom Laptopfach identisch. Und dass gelbe Innenleben ist echt gewöhnungsbedürftig.
Außenmaß (LxBxH: 32 x 23,5 x 46 cm
Innenmaß (LxBxH): 29.5 x 16 x 30 cm
Laptopfach innen (LxBxH): 27 x 4 x 42 cm
Gewicht 1,7KG
Den wohl wichtigsten Unterschied zu dem Kata 3N1-30 sieht man auf den folgenden beiden Bildern.
Ratet mal, welcher das ist ![]()
Die mitgelieferte Bedienungsanleitung ist kurz und bündig und hilft beim ersten Benutzen wirklich weiter. Wer aber eher ein visueller Typ ist, dem lege ich dieses Kata Produktvideo ans Herz, weil es nicht zu lang ist und das Wesentliche zeigt und erklärt.
Alles in allem bin ich sehr gespannt, wie er sich bei der nächsten Fototour machen wird. Aber auch so bin ich ziemlich happy, endlich wieder einen Stauraum für mein Fotoequipment zu haben. Vom Preis-/Leistungsverhältnis her ist dieser Fotorucksack gigantisch. In Deutschland gibt es ihn noch nicht zu kaufen, daher musste ich auch auf einen onlineshop aus Seoul, Korea zurückgreifen. Insgesamt hat mich der Rucksack incl. der Kata Stativhalterung weniger als 120,- EUR gekostet. Und geliefert wurde es in weniger als einer Woche. Perfekter kann es nicht sein.
Share on FacebookTag 5 ohne Windows
Es ist schon etwas seltsam ohne Windows. Aber vermiss ich es? Nein! Die Frage ist doch eher, wie ich die letzten Jahre nur MIT Windows leben konnte?
Und nein, keine Angst, das hier wird keine schwarz/weiss Malerei, wie sie in etlichen Foren und Weblogs zu finden ist. Nichts hasse ich mehr, als blinde Vorurteile gegen was-auch-immer.
Tag 5 ohne Windows. Also, was genau bedeutet das nun?
Der Weihnachtsmann war gut zu mir dieses Jahr. Denn seit einigen Tagen darf ich mich glücklich schätzen, einen 13,3" Macbook Pro mein Eigen nennen zu dürfen. Ungeachtet der technischen Leckereien wie etwa 4GB Arbeitsspeicher, einem 2,53 GHz Intel Core 2 Duo Kern und der Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung und dem genial gelösten Multi-Touch-Trackpad, kann ich nur sagen, dass das Alu Gehäuse einfach nur rockt. Es ist edel, elegant und einfach nur geil!
Ach ja, Multi-Touch-Trackpad? WAS das ist, sieht man hier auf YOUTUBE recht schnell. Einfach nur genial.
Aber kommen wir zu dem eigentlichen Zweck eines solchen Gerätes: die Bedienung.
Was hat sich verändert, seit ich kein Windows mehr benutze?
Ich vermisse nichts, wirklich nichts mehr, seit ich meinen Macbook benutze. Ich vermisse nicht mehr den blöden Task Manager, den ich recht häufig einsetzen musste, um einen aufgehängten Prozess zu beenden, nur weil sich Windows mal wieder uneinig war, ob und wie das Programm beendet werden soll oder nicht. Auch habe ich mir abgewöhnt, während der Rechner noch hoch fährt Kaffee zu holen, weil es einfach nicht mehr so lange dauert. Auch bin ich nicht mehr verwirrt, weil die Verknüpfung zum De-installieren einer Software fehlt. Ich find's auch nicht mehr seltsam, den Ordner des Programms, das ich de-installieren möchte, dann einfach in den Papierkorb zu schmeißen. Das geht ohne Probleme. Und die Tatsache, dass ich ein USB Gerät an jeden USB port anschließen kann, ist schon genial.
Kennt ihr das nicht? Z.B. meinen DVBT Stick - der nicht billig war - konnte ich nur an dem USB port an meinem Windows Rechner benutzen, an dem dieser während der Installation der Software angeschlossen war. Wollte ich mal einen anderen USB port benutzen, zerschoss mir das die Treiber und ich musste diese neu installieren. Blöde Sache. Gab auch keinen workaround oder patch dafür. Ist 'ne Eigenart von Windows, sag ich mal Platt.
Oder diese dubiosen Fehlermeldungen wenn ich eine Software de-installiere, die mich fragen, ob ich die "xyz" DLL Datei auch löschen will, obwohl diese oder eben nicht noch von anderen Programmen mit verwendet wird. Woher soll ich das denn wissen? Aber gut, zur Sicherheit läßt man eben diese Dateien doch auf der Festplatte und man mästet die Festplatte, damit sie immer träger und langsamer wird. Ach ja, es gibt ja noch die tollen Systemtools, mit denen ich mein System bereinigen lassen kann. Absurd, oder?!
Nun ja, ich war ja bei "Tag 5 ohne Windows". Was hat sich verändert?
Gestern Abend zum Beispiel sagte ich meiner Frau, ich müße vor dem Abendessen nur nochmal kurz an den PC, um was zu erledigen. Sie stöhnte und meinte nur flapsig, jaja, dein kurz kennen wir ja. Was soll ich sagen, ich wollte doch nur mal kurz eine Email schreiben. Gesagt getan. Klappe auf, Rechner war an. Programm gestartet und Email geschrieben. Klappe zu, Rechner war aus. Mal abgesehen von den 3 Minuten Schreiben, hat das Auf- und Zuklappen zusammen genau 6 Sekunden gedauert. Aufgerundet ![]()
Ich war baff und begeistert von der Einfachheit und der Schnelligkeit. Und meine Frau war glücklich, mich recht schnell wieder beim Abendessen gehabt zu haben.
Was will ich denn mehr?! So stell ich mir echte usability vor. Und vor allem, DAS nenn ich mal eine Steigerung der Lebensquaität.
Mein Macbook Pro macht Spass, ist performant, sieht in dem Alu Unibody Design edel aus und läßt mir Softwaretechnisch keine Wünsche offen. Und er war billiger als mein HP Notebook, welches ich mir vor 5 Jahren zugelegt habe. Und ich hätte auch nicht gedacht, dass mir 13,3" ausreichen, aber sie tun es definitiv.
Das meiste was ich benötige ist on-board. Lediglich Lightroom fehlt mir noch
Und das bischen, was nicht geht, weil es zu sehr Microsoft propriäter ist, wie z.B. einige WMV Dateien mit diesem blöden MSS2 Codec, der auch mit Flip4Mac, VLC, MPlayer oder den "Windows Media® Components for QuickTime" nicht wiedergegeben werden kann, werd ich einfach virtualisieren. Solange, bis ich es nicht mehr brauche.
Um dem ganzen einen fairen Abschluß zu verpassen, MAC OS in der aktuellen Version mit Windows XP zu vergleichen scheint evtl. wie ein Vergleich mit Äpfel und Birnen, da Windows 7 wohl mehr kann. Windows hat Vor- und Nachteile und auch eine gewisse Daseinsberechtigung. Keine Frage.
Es geht mir aber weniger um die Technik, als mehr um ein Stück Lebensqualität, die man verliert ich verloren habe, während wenn man sich ich mich mit offensichtlich unnötigen Problemen beschäftigt habe.
Oder auch andersrum, wie man mehr Lebensqualität zurückgewinnt, für's gleiche Geld.
Denn ohne Windows geht es auch, und es geht offenbar viel einfacher und besser. Ich will gar kein Technik Freak sein, obwohl ich es bin. Ich meine, wenn ich mein Auto gerne fahre, dann nur, weil es praktisch ist, weil ich es verwende, um von A nach B zu kommen. Ich muss doch gar nicht wissen, wie der Motor funktioniert, was sich dahinter verbirgt, welche Nockenwelle evtl. effizienter wäre, oder was auch immer.
Ich will doch nur fahren. Ein Auto ist eine praktische Hilfe.
Dasselbe sollte doch auch ein Computer sein, oder etwa nicht? Ein Gerät, dass mir hilft, das Leben besser und effektiver planen zu können, mit dem ich Bilder bearbeiten kann, um diese wo auch immer hoch zu laden, damit ich sie mit anderen teilen kann, um Emails schreiben zu können, damit ich Freunde erreiche, um im Web surfen zu können, damit ich ein ein Buch oder ein Geschenk bestellen kann, etc, etc, etc.
Zeit zu veschwenden hab ich keine, denn das ist das einzige, was ich nie wieder zurück bekommen werde. Mich mit Windows herumzuschlagen, weil irgendeine Komponente gerade meinem Befehl nicht gehorcht, ist einfach nur überflüssig.
Vorher konnte ich diese Lobeshymnen und Parolen auf Apple nicht begreifen und Sprüche wie diese hier erst recht nicht tolerieren: "Normal enterprises have customers, Apple has disciple".
Aber ein Stück weit kann ich es nun nachvollziehen, auch wenn ich mich morgens vor meinem Macbook NICHT verneige.
Aber wenn dieses kleine Gerät tatsächlich fähig ist, mir Zeit zu verschaffen, damit ich mich um die wirklich wichtigen Dinge im Leben kümmern kann, dann hat sich der Umstieg schon gelohnt.
Das kann ich nur jedem raten, dem es ähnlich mit Windows geht.
Sigma DP-1 – meine Erfahrung
Ich hatte die Gelegenheit kostenlos eine Woche lang die Sigma DP-1 zu testen. Sigma wirbt mit dem Slogan "Hightech trifft Stil". Das hat mich schon ziemlich neugierig gemacht. Mal sehn, ob die DP-1 hält, was sie verspricht.
Konzept
Sigma preist die Kamera als Revolution an. Und in der Tat, die Tatsache der größeren Sensorfläche im APS-C Format (so groß wie bei den meisten digitalen Spiegelreflex Kameras), das Objektiv mit einer Festbrennweite von 16.6mm bei einer Anfangsblende von f4 (äquivalent zu einem 28mm Objektiv an einer 24x36mm Kamera) und das simpel gestaltete und überwiegend auf manuelle Betriebsart ausgerichtete Bedienkonzept sind wirklich einmalig. Die Bauweise einer Kompaktkamera mit den technischen Vorteilen einer Spiegelreflex Kamera zu paaren ist eine geniale Idee und sucht seines gleichen. Aber ist anders wirklich gleich besser?
Der erste Eindruck
Als die Sigma mit der Post ankam und ich das Paket öffnete, war ich schon ziemlich beeindruckt. Die Sigma und das ganze Zubehör befand sich in einem Alukoffer. Die DP-1 umgab zudem noch eine Picard Tasche aus hochwertigem Leder. Es überkam mich ein kurzer Moment der Ehrfurcht.
die D70s und ich
Es ist jetzt fast genau ein Jahr her, seitdem ich sie mir gekauft habe. Ich ging damals in den Mediamarkt und mein Blick fiel zielgerichtet auf sie. Sofort entschloss ich mich sie mir zu gönnen...
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