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31Jan/100

Update für Fotografen

Durch meine neueste Buch Anschaffung “Wie man ein großartiger Fotograf wird” kam ich auch auf die Website fotofeinkost.de, welche von der Autorin des Buches,  Dr. Martina Mettner betrieben wird. Nachdem ich mir das Buch bestellt hatte, las ich dann ein paar Tage später auf einem meiner Lieblings Weblogs, auf kwerfeldein.de einen Bericht darüber. kwerfeldein.de aka Martin Gommel hatte die Gelegenheit, das Script des Buches bereits im Juni letzten Jahres zu lesen und durfte es mit persönlichen Anmerkungen versehen.

Die 22 Kapitel auf den 132 Seiten lassen sich sehr leicht lesen. Man ist durch und könnte es immer und immer wieder lesen. Ein absolutes MUSS für jeden Fotografen, denn es polarisiert, es reflektiert und ist dabei herrlich erfrischend und ehrlich. Traumschlösser werden zerstört und alle Illusionen, die man gerade als Hobbyfotograf hat, im Bezug auf DEN Traum schlechthin, mit den eigenen Bildern Geld zu verdienen, platzen wie eine Seifenblase. Aber man wird nicht alleine gelassen. Es bleibt spannend. ;-)  Also los, wer grad noch etwas Geld übrig hat und als Fotograf weiterkommen möchte, sollte es sich kaufen.

Aber es geht mir ja jetzt nicht um das Buch, sondern um die Website der Autorin, bzw. im Speziellen einen Artikel, der es mir irgendwie angetan hat. :-)

"Software-Update für Fotografen" ist ein etwas älterer Artikel im Weblog von Frau Mettner, den ich mir mal persönlich zu Herzen nehmen möchte, weil es so vielversprechend und interessant klingt.

Zusammengefasst schlägt sie folgende 6 Aktionen vor, die man in den nächsten 3 Monaten erledigt haben soll, um das eigene kreative Potenzial aufzufrischen:

Alle Fotografen, die so einsichtig sind, zu wissen, dass ihnen kreativer Input nicht schaden könnte, nehmen sich für die kommenden drei Monate fest vor:

1. zur Vernissage einer Fotoausstellung in einer Galerie zu gehen (Sie müssen das Ausgestellte nicht gut finden, aber ohnehin mal unter Leute);

2. das Foto eines anderen Fotografen als Wandbild zu kaufen (und wenn Sie es nicht tun, verabschieden Sie den Gedanken, Ihre eigenen Prints verkaufen zu wollen!);

3. ein Museum zu besuchen (Malerei, Architektur, Skulptur, egal; nehmen Sie Ihre Kinder mit oder den Auftrag in einer anderen Stadt zum Anlass);

4. einmal im Monat Ihre wichtigsten Fotos der letzten vier Wochen auszudrucken, auf den Boden zu legen und sie mit fremden Augen anzusehen (legen Sie diese zunächst auf den Kopf, also um 180 Grad gedreht hin, das hilft störende Elemente zu entdecken);

5. sich einen Fotografen auszusuchen, den Sie besonders spannend oder besonders überschätzt finden, und Ihrer Frau / Ihrem Mann/ Ihrer Mutter (ganz ruhig, bitte) anhand der Fotos zu erklären, warum;

6. und endlich von Ihrer Webseite alle Fotos zu entfernen, die Sie im Urlaub gemacht haben oder die älter als drei Jahre sind.

(Alle Punkte sind wichtig, die Positionen 4 bis 6 zwingend.)

In den nächsten 3 Monaten werde ich zu jedem der Punkte einen kleinen Artikel schreiben, wie es war und was ich daraus gemacht habe. Ich werd mir mal die Freiheit nehmen und die 6 Vorschläge in meine zeitliche Reihenfolge bringen. Evtl. werd ich noch einen Fotobuddy dazu nehmen, mit dem ich das zusammen durchzieh. Nicht als Contest, eher als Ansporn, sich darüber auch auszutauschen und dabei zu bleiben. Mal sehn...

29Dez/091

Die Wahrheit über Objektive

Heute auf neunzehn72 gefunden: eine Leseprobe des 3. Kapitels des Scott Kelbys Buches “Das Digitale Fotografie Buch 3“. Schön aufbereitet auf Spiegel Online, um es online zu lesen.

Michael hatte ja bereits vor einiger Zeit davon berichtet und auf der Website des Addison-Wesley Verlages kann man sich auch eine LESEPROBE im PDF Format des 3. Kapitels sichern.

Ein echtes MUSS für Freunde leicht zugänglicher und praxisnaher Fotografie Lektüre.