ei-Photografie
Ein besserer Titel viel mir nicht ein.
Ich wollte eigentlich mit dem Titel das Thema Fotografie und iPhone verbinden. Ich weiß, sehr kreativ. Aber so bin ich nun mal *grins*
Gestern hab ich in Micha's neuem Blog einen knappen Erfahrungsbericht zu der iPhone Kamera entdeckt. Er schreibt, dass die Ergebnisse der Kamera eher flau sind und die Farben nicht wirklich realitätsgetreu dargestellt werden. Er vergibt der Kamera die Note 4- in seinem Fazit.
Dem kann ich nur bedingt zustimmen. Ich würde eher schreiben, dass die Ergebnisse der Kamera dem Anwender durch die neutrale Wiedergabe den nötigen Spielraum für den kreativen Schaffensgeist bietet. Wozu hat man denn sonst Photoshop mobile?
Mein Fazit:
3 Millionen Pixel sind nicht wirklich DAS absolute KO Kriterium, das wissen wir alle. Bilder in der Größe von 2048*1536px reichen für den normalen Bedarf (flickr, facebook, etc.) doch voll aus. Mal ehrlich, wer stellt schon seine Bilder in dieser Dimension online?! Meistens werden die Bilder auf 800*600px verkleinert. Und Ausdrucke in der Größe von 13 x 18 cm gelingen mit 2048*1536px allemal.
Die Art, wie der Chip des iPhones die Bilder dann wiedergibt, ist eher das "Problem". Viele Kleinbildkameras werten die geschossenen Bilder mit Hilfe von kamerainternen Mechanismen softwaretechnisch auf. Das Ergebnis soll schließlich auch auf Anhieb gefallen. Und das iPhone macht das eben entweder gar nicht oder eher schlecht als recht. Doch das bedeutet nicht, dass man auf die Kamera verzichten muss.
Es ist wie mit dem lieben Geld: es ist weder gut noch schlecht, es kommt eben darauf an, was man damit macht
Hier mal ein vorher, nachher Vergleich. OK, der Rahmen war zu viel, aber ich wollte damit nur die Möglichkeiten der mobilen Bildbearbeitung zeigen. Ich hab die üblichen Verdächtigen manipuliert: Farbsättigung, Kontrast, Belichtung (hell/dunkel) und etwas nachgeschärft.
Was sollte man denn sonst beim Warten an der Supermarkt Kasse anderes tun?!
48 Photoshop Alternativen
Wenn man als Anfänger kurz vor dem Kauf einer Software zur Bildbearbeitung steht, ist so eine Liste wirklich hilfreich. Aber auch wenn man schon eine zeitlang "sein" Programm gefunden hat, wird man doch neugierig und möchte das ein oder andere ausprobieren. Das werd ich glaub ich auch mal tun.
Hier sind sie, die 48 Photoshop Alternativen.
PS Aktion – Big Pictures
Auf lens-flare.de hab ich einen Tipp zu einer kostenlosen Photoshop Aktion von Adobe entdeckt. Das Bild, so wie es dann als Ergebnis herauskommt, gefiel mir, daher musste ich das mal austesten. Nur, was war Photoshop?!?! Ich hab Photoshop noch nie verwendet, geschweige denn eine "Aktion" darin ausgeführt. Was ist bitte schön eine Aktion? Tja, man sollte meinen, jemand der fotografiert, sollte sich mit Photoshop auch auskennen. Aber nicht jeder, der erkältet ist, benutzt ja auch Tempos
Ich muss sagen, ich hab mich ein wenig fast schon aus Trotz dagegen gewehrt, mich mit Photoshop auseinander zu setzen. Doch irgendwann mal kommt das Thema der intensiveren Bildbearbeitung einfach nun mal dran. Gimp war mir bisher zwar immer ein gern gesehener Gast, da ich ein OpenSource Fan bin, aber die Useability ist einfach nur mittelmäßig. Da war mir Lightroom immer viel einfacher und intuitiver zu bedienen. Aber manchmal hatte ich das Gefühl, ich könnte mit Photoshop etwas "mehr" aus den Bildern machen. Kann natürlich auch nur reine Spekulation sein, da ich ja wie gesagt nie in die Richtung gegangen bin. Vielleicht beleg ich mal einen VHS Kurs. Mal sehn.
Nun ja, da ich diesen gekachelten Effekt unbedingt ausprobieren wollte, musste ich mir einfach eine Testversion von Photoshop von der Adobe Website laden. Gesagt, getan. Vorher musste ich noch nachlesen, was eine Aktion ist und wie man diese dann in Photoshop importiert. Eine Aktion ist im Prinzip nichts anderes als eine aufgezeichnete Abfolge von Bildbearbeitungs Aktionen in Photoshop. Alle vereint in einem Makro, dass automatisch alles abspult und das fertige Ergebnis abliefert, ohne selber daran was gemacht zu haben. Diese .atn Aktions Datei kopiert man händisch in den Photoshop Programm Ordner unter Presets/Actions hinein. Wenn man dann in Photoshop das gewünschte Foto geöffnet hat, hab ich dann einfach die .atn Datei doppel-ge-klickt, da ich nicht wusste, wo innerhalb von Photoshop diese Aktion zu starten ist. Daraufhin kam dann auch schon ein Fenster auf, wo ich diese Aktion starten konnte.
Das Ergebnis gefällt mir gut. Ob ich mir Photoshop wirklich leisten werde, bezweifle ich. Denn ohne echte Anleitung, bzw. Schulung ist es wahrscheinlich nicht so einfach, da durchzublicken.
Und hier das Ausgangsbild
LR 3 oder nicht LR 3?
Ich bin immer noch am Überlegen, ob ich auf Lightroom 3 warten soll, das aktuelle nehme oder evtl. komplett mich umorientiere.
Als ich meinen Macbook das erste mal in den Händen hielt, war ich ja von der Vielfalt der Software angenehm überrascht. Alleine iLife 09 ist der Hammer. Mit iPhoto dachte ich anfangs, würden sich meine Erwartungen erfüllen. Allerdings wurde ich schnell eines besseren belehrt. Nicht umsonst wird iPhoto oft mit Google's Picasa verglichen. Wie z.B. hier auf photoscala.de. Ja die features sind nett. Allein die Suchfunktion mit der Gesichtserkennung ist witzig und eine Möglichkeit des Geotaggings sind auch gegeben. Aber wie schon mal erwähnt, ein ausführlicherer Bericht über iPhoto kommt noch. iPhoto ist ein nettes add-on, aber kein Ersatz für einen Boliden wie etwa Lightroom. Ich hatte auch (mal wieder) an GIMP gedacht, aber das zu umständliche und ungewohnte GUI brachte mich wieder davon ab. Bisher hatte mich Adobe's Lightroom am ehesten überzeugt.
Daher frag ich mich, auf Lightroom 3 warten oder nicht?
Auf galileodesign.de gibt es 90 Minuten lang Video Einblicke in die public Beta Version von Lightroom 3. Und allein das neue import interface mit der simplen Möglichkeit, neue Bilder in einen bestehenden Katalog zu importieren wäre fast schon ein Grund auf die finale Version 3 zu warten. Für mich jedenfalls, der sowieso darauf angewiesen ist, eine neue LR MAC Version zu kaufen. Ob ich auf LR3 gehn würde, müsste ich es nicht kaufen? Ich denke nicht. Insgesamt würd ich sagen, sind die meisten Neuerungen in LR3 nicht bahnbrechend. Adobe hätte das alles auch in einem update zu 2.6 bringen können. Aber das hätte ja kein Geld eingebracht. Verständlicherweise.
Das neue import Interface, die verbesserte Scharfzeichnungsfunktion und die Möglichkeit bei der Rauschreduzierung die Kanten nachträglich schärfen zu können, sind meiner Meinung nach hilfreiche neue features.
Interessant ist auch die Auto-Sync Funktion bei Bilderserien. Im Video sieht man dieses Feature bei der Wahl des Bildausschnittes in Aktion. Wirklich nett. Das Dia-Show Modul wurde erweitert und die Möglichkeit beim Drucken ein eigenes Layout zu erstellen sind auch hilfreich, hauen mich jetzt aber nicht wirklich um.
Die neue Möglichkeit, Wasserzeichen mit in die Bilder einbetten zu können, gab es ja als plugin schon mit Mogrify. Und das Adobe nun auch an einen Weg denkt, die Bilder zu externen Communities wie z.B. flickr.com exportieren zu können, kommt zwar recht spät, aber ist auch nett. Allerdings nur wieder nett, denn mit dem Jeffrey's Export-to-Flickr Lightroom Plugin kann man das auch in der aktuellen LR Version wunderbar erledigen. Und meiner Meinung nach sogar noch besser, denn soweit ich es sehen konnte, kann die LR3 Beta Version Bilder zwar auf flickr bringen, diese aber nicht in die gewünschten flickr Gruppen stellen. Das eben genannte plugin beherrscht das meisterhaft.
Mehr Details zu den Neuerungen in der Lightroom 3 Beta Version kann man auch im Weblog vom Lightroom-Produktmanager Tom Hogarty lesen.
Und hier nochmal der link zu dem LR3 Beta Video auf galileodesign.de.
Bleibt zu hoffen, dass die finale Version von LR3 mehr zu bieten hat.
aus alt macht…brauchbar

Ich hab letztens einige meiner alten manuell fokusierbaren Objektive an meiner digitalen Nikon testen wollen. Ich hab da so ein altes Vivitar Makro Zoom. Es hat zwar sich gut anhörende Werte (35-105mm bei einer durchgängigen Anfangsblende von 1:3,5) Aber es hat irgendwie meiner Meinung nach ein echtes Problem mit der Schärfeabbildung. Daher verwende ich es auch nie. Aber aus - meiner Meinung nach - ungelungenen Fotos kann man bildbearbeitungstechnisch immer noch was machen. Ein scharfes Makro wär mir zwar lieber, aber dazu fehlt's einfach am richtigen Objektiv, bzw. finanziellen Mitteln dazu.
Das erste Bild ist die Blume unbearbeitet und das zweite das bearbeitete Bild.




