Feb 072010

Das Foto hier entstand Anfang des Jahres, als ich mit zwei Freunden unterwegs war in Frankfurt, um Fotos zu machen. Ehrlich gesagt, war ich nicht sehr motiviert und am liebsten wär ich auch wieder nach Hause, aber ich hab die Zeit mit den beiden nutzen wollen, um auch wieder mal mit ihnen zu quatschen. Es war eine gute Zeit. Nicht aus fotografischer Sicht, eher was die Gespräche angeht. Ich hatte Frankfurt einfach zu oft schon an dieser Stelle fotografiert.  Und außerdem war es saukalt.

Dummerweise hatte ich nicht wirklich passendes Schuhwerk, so dass dann nach einer Stunde Laufen meine beiden Fußzehen durch die Kälte taub waren. Da half dann auch kein Aufwärmen im Starbucks. Aber das eine Foto hier hab ich doch mitnehmen können. Es entstand gleich am Anfang. Das Motiv war mir nicht fremd, da ich den Main an dieser Stelle schon mehrmals fotografiert habe. Diesmal habe ich ein Schwarzweiss Foto daraus gemacht, weil ich es durch die glatten Strukturen wie dafür geschaffen finde.

Und auch wenn ich das hier schon oft abgelichtet habe, irgendwie verliert Frankfurt nicht an Attraktivität. Ich mag diese Stadt einfach zu sehr.

Der Tag war kalt, grau und klar….


Camera: Fujifilm FinePix S5Pro
Exposure: 15
Aperture: f/10.0
Focal Length: 18 mm
ISO Speed: 100

Feb 072010

Nächste Woche soll ja das Sony X10 rauskommen. Wenn man Berichte wie diese hier auf gizmondo.de liest, bleibt man ja eher skeptisch bis neutral. Aber von den technischen Fakten und den Details, die man z.B. hier auf chip.de liest, klingt es doch vielversprechend. Ich bin ja mittlerweile Apple infiziert und der Schritt zum iPhone ist da nicht mehr weit. Was mich nur dermaßen stört, ist dieser Apple Wahn. Dieser Hype, einen Apple haben zu müssen, nur weil alle einen haben, stört mich einfach. Allein schon das Gefummel der Leute bei der Eröffnung des Apple Stores hier in Frankfurt war schon peinlich. Aber auf der anderen Seite ist ein iPhone einfach nur genial. Da stimmt irgendwie alles.

Aber es gibt auch ausreichend Gründe für ein Handy mit Android OS. Allein schon dieses Wordpress App, über das ich letztens berichtet habe, wäre ein Grund. Micha hatte dieses Wordpress App ja in der Praxis testen können, was mich nur noch mehr dazu bewegen könnte, zu Android zu wechseln.

Doch das iPhone ist einfach nur schick und das Arbeiten fällt super leicht, da alles intuitiv bedienbar und auffindbar ist. Useability ist bei Apple eben durchweg groß geschrieben und mit Sicherheit kein leeres Geschwätz. Das hab ich gleich beim Umstieg von Windows zu MAC OS gemerkt. Mein Macbook spricht da für sich. :mrgreen:

Im Blog des Kieler Fotografen Olaf Bathke hab ich neulich diesen interessanten Artikel entdeckt: Die besten Iphone Apps für Fotografen

Die Liste klingt verlockend. Daher sieht es für mich eher unentschieden aus. Wobei das iPhone mit der Ästhetik einfach nur trumpft.

Ich wart noch ein wenig ab. Das x10 ist insofern interessant, als das ich von SonyEricsson 100%ig überzeugt bin, was die Qualität bei Handys angeht. Ob das x10 ein ebenbürtiger Konkurrent zum iPhone sein kann, wird sich noch herausstellen.

Das Video hier zum x10 ist jedenfalls sehenswert.

Sony Ericsson Xperia X10 from Gizmodo on Vimeo.

Feb 062010

Auf lens-flare.de hab ich einen Tipp zu einer kostenlosen Photoshop Aktion von Adobe entdeckt. Das Bild, so wie es dann als Ergebnis herauskommt, gefiel mir, daher musste ich das mal austesten. Nur, was war Photoshop?!?! Ich hab Photoshop noch nie verwendet, geschweige denn eine “Aktion” darin ausgeführt. Was ist bitte schön eine Aktion? Tja, man sollte meinen, jemand der fotografiert, sollte sich mit Photoshop auch auskennen. Aber nicht jeder, der erkältet ist, benutzt ja auch Tempos ;-)

Ich muss sagen, ich hab mich ein wenig fast schon aus Trotz dagegen gewehrt, mich mit Photoshop auseinander zu setzen. Doch irgendwann mal kommt das Thema der intensiveren Bildbearbeitung einfach nun mal dran. Gimp war mir bisher zwar immer ein gern gesehener Gast, da ich ein OpenSource Fan bin, aber die Useability ist einfach nur mittelmäßig. Da war mir Lightroom immer viel einfacher und intuitiver zu bedienen. Aber manchmal hatte ich das Gefühl, ich könnte mit Photoshop etwas “mehr” aus den Bildern machen. Kann natürlich auch nur reine Spekulation sein, da ich ja wie gesagt nie in die Richtung gegangen bin. Vielleicht beleg ich mal einen VHS Kurs. Mal sehn.

Nun ja, da ich diesen gekachelten Effekt unbedingt ausprobieren wollte, musste ich mir einfach eine Testversion von Photoshop von der Adobe Website laden. Gesagt, getan. Vorher musste ich noch nachlesen, was eine Aktion ist und wie man diese dann in Photoshop importiert. Eine Aktion ist im Prinzip nichts anderes als eine aufgezeichnete Abfolge von Bildbearbeitungs Aktionen in Photoshop. Alle vereint in einem Makro, dass automatisch alles abspult und das fertige Ergebnis abliefert, ohne selber daran was gemacht zu haben. Diese .atn Aktions Datei kopiert man händisch in den Photoshop Programm Ordner unter Presets/Actions hinein. Wenn man dann in Photoshop das gewünschte Foto geöffnet hat, hab ich dann einfach die .atn Datei doppel-ge-klickt, da ich nicht wusste, wo innerhalb von Photoshop diese Aktion zu starten ist. Daraufhin kam dann auch schon ein Fenster auf, wo ich diese Aktion starten konnte.

Das Ergebnis gefällt mir gut. Ob ich mir Photoshop wirklich leisten werde, bezweifle ich. Denn ohne echte Anleitung, bzw. Schulung ist es wahrscheinlich nicht so einfach, da durchzublicken.

Und hier das Ausgangsbild

Feb 062010

In 24 Stunden haben Top-Fotograf Gero Breloer und das Nikon Professional Service Team mit der Nikon D3S einen aussergewöhnlichen Kurzfilm produziert. Aber auch das making-of des Videos ist sehenswert. Das wirklich faszinierende an dem Film ist, dass “…filmed in one day, cut in one night” gar kein dahergesagter Werbeslogan ist, sondern wohl tatsächlich der Wahrheit entspricht.

Alles Achtung, sag ich da nur. Da möchte man doch eine Nikon D3s sein……äh, haben ;-)

Feb 052010

Wenn man einen Wordpress Blog betreibt,  dann sammeln sich nach einigen Jahren schon ein paar plugins und Skripte an und irgendwie wird die Ladezeit des Blogs immer schlechter. Mir ging es jedenfalls so.

Nur warum sind Ladezeiten überhaupt wichtig? Recht einfach, wenn ich selber auf eine Website komme, die extrem lange lädt, klick ich nach gefühlten 10 Sekunden oder so einfach wieder weg.

Daher ist es schon ratsam darauf zu achten, wie lange die eigene Website lädt und evtl. eine Verbesserung reinzubringen. Nur wie? So als Laie weiss man nicht wirklich, woran das liegt und wie man die Ladezeit beschleunigen kann.

Zum Glück gibt es ausreichend Wordpress Spezialisten und das liebe Internet und wenn man etwas sucht, dann findet man’s auch. Im Blog von Thomas Homberger z.B. hab ich eine extrem interessante Artikel Serie entdeckt:
Mehr Geschwindigkeit für Wordpress – Performance Optimierung

Ich hab aus dem Ganzen nur 2 Sachen herausgenommen, die mir wirklich was gebracht haben:

  • meine plugin Liste hinterfragt und letztendlich ausgemistet.
    Was brauch ich da wirklich?
  • und ich hab das plugin DB Cache Reloaded installiert

Allein diese beiden Dinge haben die Ladezeit meines Blogs erheblicht verbessert. Dann hab ich aufgehört, Bilder die ich bei flickr.com abgelegt habe, hier zu posten. Lieber lad ich mir die Bilder in meinen Blog hoch, als andauernd auf flickr zu “warten”. Flickr.com ist ganz schön lahm.

So, das Ganze “fühlte” sich zwar alles gut an, aber wie konnte ich das messen? Aber auch dafür gibt es Lösungen. Paddy hat in einem Artikel auf die Pingdom Tools aufmerksam gemacht, mit dem ich die Ladezeit einer Website messen kann.Das geniale daran ist, dass man hier exakt erkennen kann, was genau evtl. zu lange Ladezeiten verursacht. Interessanterweise waren es gar nicht die beinhalteten Objekte im Wordpress, d.h. ich hatte nicht zuviele Plugins oder so. Hauptsächlich war es wie bereits erwähnt flickr.com, was bei mir zu dem Problem geführt hat. Es gab hier auch Unterschiede bei den flickr plugins für Wordpress, um sich z.B. in der Seitenleiste die eigene flickr Galerie anzeigen zu lassen. Daher hab ich seit neuestem das Flickr Badge Widget plugin in Betrieb.

Nach einigem Testen und einigen plugins Deaktivierungen später konnte ich meine Ladezeit von BlogNotiz.De auf einen Wert zwischen 1,8 und 2,8 Sekunden verbessern. Dieser Wert variiert natürlich, da auch die lokale Internetanbindung, der Weg zum Server und auch die Internetanbindung des Servers eine Rolle spielen. Leichte Differenzen bedingt durch evtl. Auslastungen der Verbindung sind normal in dieser Welt. Darüber könnt ich berufsbedingt schon einiges erzählen…. :mrgreen:

Aber eine Ladezeit von <3 Sekunden im Vergleich zu vorherigen 6-9 Sekunden find ich extrem gut. Es lohnt sich also, Wordpress mal auszumisten und sich über ein Feintuning Gedanken zu machen.

Hier mein Spitzenwert von 1,8 Sekunden in einem Bild ;-)

Feb 042010

Gestern Abend war ich mit meinen Arbeitskollegen Bowling spielen. Mal abgesehen von der Tatsache dass ich gar nicht Bowling spielen kann und ich dafür aber gar nicht mal so schlecht war ;-) hatte ich die Gelegenheit genutzt und mir die Firmenkamera geschnappt, um ein Foto zu machen. Es war wirklich spontan. Denn als die Lichter ausgingen und ein Disco Feeling mit der Discokugel und den blauen Lichtern und der lauten (gräßlichen) Musik aufgebaut wurde, dacht ich mir nur, dass MUSS einfach stark auf dem Foto aussehen.

Also schnappte ich mir die Firmen Canon – ähem, ja es war eine Canon, aber das bedeutet ja nix, Canon kann auch fotografieren :mrgreen: – und legte los. Ich schaute nur schnell, sind die Einstellungen in etwa OK, AV (Zeitautomatik) war schon eingestellt, passt die Brennweite, ist die Kamera eingeschaltet, etc. und positionierte dann die Kamera auf dem Hocker vor der Bahn und hielt sie fest, um Verwackler zu vermeiden. Warum? Bei solchen Lichtverhältnissen kommt es eher zu längeren Verschlußzeiten und ein Stativ hat ich grad nicht dabei. Ich hab dann nur noch auf den richtigen Moment gewartet und schon hatte ich mein Foto. ISO 800 scheint mir hier etwas grobkörning, aber das war halt so. Dennoch war die Verschlußzeit so lange eingestellt, dass ich die Bewegungsunschärfe des Spielers hatte, die ich auch wollte. Das Foto hab ich auch etwas bearbeitet. Ich habe es leicht entrauscht und auch leicht nachgeschärft und einen angenehmeren Ausschnitt gewählt. Ein vorher/nachher sieht man unten.

Also, die für mich wichtigen Dinge dabei waren:

  1. Sei spontan und flexibel. Denke nicht so darüber nach, welche Aufnahmetechnik mit welcher Kameraeinstellung am Besten sein würde.
    Und greife zur Not auch mal zu einer Canon ;-)
  2. Das wichtigste dabei ist, dass du dir das Endergebnis in etwa vorstellen kannst. Nur so kann ich am besten den Bildausschnitt wählen, die Perspektive bestimmen und das Motiv positionieren.
  3. Die technischen Grundlagen und das Kameraequipment sind schon wichtig, aber die Kombination aus Technik und Bildgestaltung machen’s letztendlich aus.
  4. Und zu guter letzt, wenn das Foto nicht unbedingt die nächste Mahlzeit für deine Kinder erwirtschaften muss, dann geh einfach locker an die Sache ran. Zwanghaft “gute Fotos” schießen wollen bringt nix. Klar ist Planung alles, aber spontan geschossene Fotos haben meistens auch etwas mit Glück zu tun und oft sind es genau diese Fotos, die toll sind.

So, ist nun mein Foto ein tolles Bild? Für mich ja. Ob ich damit den Pulitzer Preis gewinnen würde, bezweifle ich zwar, aber das ist mir auch egal. Ja, die Details versickern etwas, weil es doch ein wenig Unschärfe durch verwackeln gab und eine etwas kürzere Verschlußzeit hätte wahrscheinlich auch bewirkt, dass man den Arm mit der Bowlingkugel besser sehen würde, aber so what?! Ich will Freude an der Fotografie haben und wenn ich mir mit sowas eine Freude machen kann, muss ein Foto technisch nicht perfekt sein und somit hab ich mein Ziel erfüllt. :-)

Vorher

Nachher

Exif Daten:
Model – Canon EOS 500D
ExposureTime – 1/2.5 seconds
ApertureValue – F 8.00
ExposureProgram – Aperture priority
ISOSpeedRatings – 800
FocalLength – 55 mm

Feb 042010

Ich liebäugel ja schon Ewigkeiten mit dem iPhone, bin aber immer wieder hin und hergerissen, ob ich mir nicht doch ein Mobiltelefon mit Android OS kaufen sollte. Ein Grund für den Kauf eines Android Handys könnte vielleicht dieses App hier sein.
(Heißt das überhaupt “App” in der Android-Sprache???)

Den Artikel dazu und eine Verlinkung zu dem u.a. Video hab ich im Wordpress-Deutschland Blog entdeckt. Wirklich interessant. Vor allem scheint der Umgang mit der Kommentarfunktion angenehm zu sein.

Jan 312010

Durch meine neueste Buch Anschaffung “Wie man ein großartiger Fotograf wird” kam ich auch auf die Website fotofeinkost.de, welche von der Autorin des Buches,  Dr. Martina Mettner betrieben wird. Nachdem ich mir das Buch bestellt hatte, las ich dann ein paar Tage später auf einem meiner Lieblings Weblogs, auf kwerfeldein.de einen Bericht darüber. kwerfeldein.de aka Martin Gommel hatte die Gelegenheit, das Script des Buches bereits im Juni letzten Jahres zu lesen und durfte es mit persönlichen Anmerkungen versehen.

Die 22 Kapitel auf den 132 Seiten lassen sich sehr leicht lesen. Man ist durch und könnte es immer und immer wieder lesen. Ein absolutes MUSS für jeden Fotografen, denn es polarisiert, es reflektiert und ist dabei herrlich erfrischend und ehrlich. Traumschlösser werden zerstört und alle Illusionen, die man gerade als Hobbyfotograf hat, im Bezug auf DEN Traum schlechthin, mit den eigenen Bildern Geld zu verdienen, platzen wie eine Seifenblase. Aber man wird nicht alleine gelassen. Es bleibt spannend. ;-)  Also los, wer grad noch etwas Geld übrig hat und als Fotograf weiterkommen möchte, sollte es sich kaufen.

Aber es geht mir ja jetzt nicht um das Buch, sondern um die Website der Autorin, bzw. im Speziellen einen Artikel, der es mir irgendwie angetan hat. :-)

Software-Update für Fotografen” ist ein etwas älterer Artikel im Weblog von Frau Mettner, den ich mir mal persönlich zu Herzen nehmen möchte, weil es so vielversprechend und interessant klingt.

Zusammengefasst schlägt sie folgende 6 Aktionen vor, die man in den nächsten 3 Monaten erledigt haben soll, um das eigene kreative Potenzial aufzufrischen:

Alle Fotografen, die so einsichtig sind, zu wissen, dass ihnen kreativer Input nicht schaden könnte, nehmen sich für die kommenden drei Monate fest vor:

1. zur Vernissage einer Fotoausstellung in einer Galerie zu gehen (Sie müssen das Ausgestellte nicht gut finden, aber ohnehin mal unter Leute);

2. das Foto eines anderen Fotografen als Wandbild zu kaufen (und wenn Sie es nicht tun, verabschieden Sie den Gedanken, Ihre eigenen Prints verkaufen zu wollen!);

3. ein Museum zu besuchen (Malerei, Architektur, Skulptur, egal; nehmen Sie Ihre Kinder mit oder den Auftrag in einer anderen Stadt zum Anlass);

4. einmal im Monat Ihre wichtigsten Fotos der letzten vier Wochen auszudrucken, auf den Boden zu legen und sie mit fremden Augen anzusehen (legen Sie diese zunächst auf den Kopf, also um 180 Grad gedreht hin, das hilft störende Elemente zu entdecken);

5. sich einen Fotografen auszusuchen, den Sie besonders spannend oder besonders überschätzt finden, und Ihrer Frau / Ihrem Mann/ Ihrer Mutter (ganz ruhig, bitte) anhand der Fotos zu erklären, warum;

6. und endlich von Ihrer Webseite alle Fotos zu entfernen, die Sie im Urlaub gemacht haben oder die älter als drei Jahre sind.

(Alle Punkte sind wichtig, die Positionen 4 bis 6 zwingend.)

In den nächsten 3 Monaten werde ich zu jedem der Punkte einen kleinen Artikel schreiben, wie es war und was ich daraus gemacht habe. Ich werd mir mal die Freiheit nehmen und die 6 Vorschläge in meine zeitliche Reihenfolge bringen. Evtl. werd ich noch einen Fotobuddy dazu nehmen, mit dem ich das zusammen durchzieh. Nicht als Contest, eher als Ansporn, sich darüber auch auszutauschen und dabei zu bleiben. Mal sehn…

Jan 242010

Ich war vor einigen Tagen wieder mal Sushi essen. Wieder mal? Nein, ENDLICH mal wieder! Wenn man so in seinem Arbeitstrott drinnen ist und sich nicht mal Zeit nimmt, auch mal Gutes Essen zu genießen, dann stumpfen die Sinne meiner Meinung nach leicht ab. Also, wenn schon keine Zeit für’s Ausgehen da ist, dann doch wenigsten Sushi-to-go aus DEM Sushi Restaurant hier in Frankfurt überhaupt, dem Mala Min. Es gibt nichts Vergleichbares! Glaubt mir.

Das wirklich schöne am Mala Min ist, selbst wenn der Tag noch so stressig war, man geht danach aus dem Mala Min wieder raus, als ob man im Urlaub gewesen ist. :-)

Die meisten Leute denken ja, dass Sushi den Ursprung in Japan hat. Aber weit gefehlt. China war da schneller.

Sushi ist kein ursprünglich japanisches Gericht, sondern hat seinen Ursprung in einer Konservierungsmethode für Süßwasserfisch, die von den Bewohnern entlang des südostasiatischen Flusses Mekong entwickelt wurde. Der ausgenommene und gesäuberte Fisch wurde in gekochtem Reis in Gefäßen eingelegt, wo er fermentierte. Der durch den Fermentierungsprozess säuerlich gewordene Reis wurde vor dem Verzehr des Fisches weggeworfen. Der so eingelegte Fisch war jedoch bis zu einem Jahr haltbar. …  Die heutige Form des Sushi entstand in Edo (dem heutigen Tokio), wo sich etwa ab dem 18. Jahrhundert immer mehr Menschen auch den teureren frischen Meeresfisch leisten konnten, welcher zudem am Hafen mit Reis angeboten wurde: heute als Nigiri-Zushi bekannt. Abgeschlossen war die Entwicklung zum modernen Sushi dann im frühen 20. Jahrhundert, aber auch heute experimentieren japanische Köche mit neuen Varianten.

Quelle: wikipedia.de

Ab und an, wenn es die Zeit erlaubt, nehme ich mir die Freiheit und fotografiere den Sushi Meisterkoch im Mala Min: Shigeru. Ihn bei seinem Handwerk zu beobachten find ich extrem spannend. Wer schon mal selber versucht hat, Sushi herzustellen, weiß um die feinmotorischen Herausforderungen ;-)

Hier ist also die kleine Serie über Shigeru bei seiner Arbeit, als er meine Nr. 36, California Maki (Surimi/ Gurke/ Avocado/ Tobiko) zubereitete.

Jan 242010

Eeeeendlich, gestern kam er an, mein neuer Fotorucksack: der Kata 3N1-33 + Kata Stativhalterung.

Dank einigen Testberichten im web über den Baugleichen 3N1-30 (ohne Laptopfach), wie z.B. von Paddy oder hier von Michael (Teil 1Teil 2 und incl. Stativhalterung) war ich doch recht schnell überzeugt von diesem Fotorucksack.

Bisher hatte ich von Lowepro den Slingshot AW200. Allerdings hatte ich bei längeren Touren recht schnell Rückenschmerzen durch die einseitige Belastung der Schultern bekommen und war schon lange auf der Suche nach einer Alternative. Und da ich ja nun meinen neuen Macbook ab und an mitnehmen könnte :mrgreen: musste natürlich auch ein Laptopfach integriert sein. Und es sollte auch ausreichend Platz vorhanden sein, damit ich auch ab und zu mein AF Nikkor 80-200mm f/2.8D ED N mitnehmen kann, ohne gleich den Blitz oder die anderen Objektive daheim lassen zu müssen. Daher war die Wahl mit dem Kata 3N1-33 getroffen.

Der erste Eindruck ist tatsächlich gigantisch. Die Haptik ist einmalig und lässt auch ohne Vorkenntnisse der o.a. Berichte auf Professionalität schließen.

Genial sind auch die 3 verschiedenen Möglichkeiten, den Rucksack zu tragen.

1. Man kann die Träger einzeln, entweder links oder rechts benutzen, so dass man eine Slingshot Variante hat und bei Bedarf recht schnell den Rucksack nach vorne schwingen kann.
2. Die Gurte lassen sich auch überkreuz benutzen, was wohl für mehr Stabilität sorgen soll.
3. Und dann kann man den Rucksack noch wie einen normalen Rucksack eben tragen und wenn’s nötig ist auch einen Beckengurt aus dem Rückenteil herausziehen.

Von den Maßen ist er etwas breiter und etwas schwerer als der Kata 3N1-30. Innen ist er mal abgesehen vom Laptopfach identisch. Und dass gelbe Innenleben ist echt gewöhnungsbedürftig.

Außenmaß (LxBxH: 32 x 23,5 x 46 cm
Innenmaß (LxBxH): 29.5 x 16 x 30 cm
Laptopfach innen (LxBxH): 27 x 4 x 42 cm
Gewicht 1,7KG

Den wohl wichtigsten Unterschied zu dem Kata 3N1-30 sieht man auf den folgenden beiden Bildern.
Ratet mal, welcher das ist ;-)

Die mitgelieferte Bedienungsanleitung ist kurz und bündig und hilft beim ersten Benutzen wirklich weiter.  Wer aber eher ein visueller Typ ist, dem lege ich dieses Kata Produktvideo ans Herz, weil es nicht zu lang ist und das Wesentliche zeigt und erklärt.

Alles in allem bin ich sehr gespannt, wie er sich bei der nächsten Fototour machen wird. Aber auch so bin ich ziemlich happy, endlich wieder einen Stauraum für mein Fotoequipment zu haben. Vom Preis-/Leistungsverhältnis her ist dieser Fotorucksack gigantisch. In Deutschland gibt es ihn noch nicht zu kaufen, daher musste ich auch auf einen onlineshop aus Seoul, Korea zurückgreifen. Insgesamt hat mich der Rucksack incl. der Kata Stativhalterung weniger als 120,- EUR gekostet. Und geliefert wurde es in weniger als einer Woche. Perfekter kann es nicht sein.