ProfiFoto 9/10: Neue Ausgabe mit Capture One 5 als Vollversion auf Heft DVD
Da ich bekennender Lightroom freak bin, habe ich normalerweise nicht wirklich das Bedürfnis nach einer neuen Fotografie Software. Aber das folgende hier sollte nicht unerwähnt bleiben. So ein einmaliges Schnäppchen findet man nicht alle Tage. Und da ich die Vorgänger Versionen oft benutzt und zu schätzen gelernt habe, möchte ich hiermit eine Empfehlung dazu aussprechen. Wer grad noch am Überlegen ist, welche Software er sich kaufen soll, muss hier mal einen Blick reinwerfen. Selbst für die regulären 99,- EUR ist diese ihr Geld allemal wert
Auf der Heft DVD der ProfiFoto Ausgabe 09/10 wird die meiner Meinung nach ziemlich geniale und aktuelle RAW Konverter und Workflow Software Capture One 5 von Phase One als Vollversion mitgeliefert. Diese Software kostet wie bereits erwähnt normalerweise 99 Euro, das ProfiFoto Heft aber nur EUR 7,80. Da sollte man nicht lange überlegen. Kaufen, testen und danach die Zeitschrift lesen
Wer zu dem in der Zeitschrift erst mal "virtuell" blättern möchte, kann das hiermit tun: ProfiFoto Ausgabe 9/10 virtuell (zum Blättern einfach mit der Maus in die rechte untere Ecke der Zeitschrift klicken).
Es gibt neben der Capture One 5 noch die 200,- teurere Pro Variante auf der Hersteller Website zu kaufen. Die Unterschiede dazu findet man in der feature Liste der nicht Pro Version (kein Häckchen bedeutet, gibt es nur in der Pro Variante). Auf der Software Hersteller Website gibt es dazu noch einige interessante Video Tutorials, die mindestens einen Blick wert sind.
da lang geht’s….
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." - Kurt Marti
Fotoespresso 3/2010 online
Die Ausgabe 03/2010 des kostenlosen Fotomagazins "fotoespresso" liegt nun im PDF Format zum download bereit. Die folgenden Themen sind enthalten:
- Adobe Lightroom 3 - Neuerungen
- Photoshop CS5 – ein kleiner Nachtrag
- Mit dem Sigmonster auf Safari
- Der graue Riese
- Endlich wieder Bilder
- Glanzlichter 2010 in Fürstenfeld
- Farbe: technisch und künstlerisch gesehen
- Mein Sommerprojekt
Top 40 – und ich bin nun in der Endausscheidung – Fotowettbewerb auf blogtimes.info
blogtimes.info hatte vor kurzem zu einem Fotowettbewerb mit den Themen "Städte- und Landschaftsfotografie" aufgerufen und ich hatte mit drei Bildern teilgenommen, wie ich HIER bereits berichtet hatte.
Der Wettbewerb ist noch nicht beendet, allerdings befindet sich dieser nun mit den Top 40 Bildern in der Endausscheidung. Und eines meiner drei Bilder ist mit dabei
In der Top 40 Galerie sind Hammer Bilder zu sehen. Das Niveau ist sehr hoch und um so mehr freut es mich, dass ich mit dabei sein darf. Ich bin sehr gespannt und hoffe natürlich unter die ersten drei Gewinner zu kommen. Drückt mir also die Daumen
Joggen in Griechenland und dabei iPhonografieren
Als wir in Griechenland waren, hatte ich wie bereits geschrieben auch die Gelegenheit mal alleine morgens zu joggen. Amphipolis liegt einige Hundert Meter über dem Meeresspiegel und die Natur um dieses Dorf ist reich an Wäldern und Gebirgen. Es ist ein einziger Traum, durch diese Natur zu laufen. Ich als naiver Stadtmensch bin auch unbedacht einfach mal über Wiesen oder durch Olivenplantagen gelaufen. Warum auch nicht?! Hier in Frankfurt sehe ich so was recht selten
Doch der Patenonkel meiner Frau hatte mich gleich gerügt und mir erklärt, dass es leichtsinnig gewesen ist, alleine um diese Uhrzeit (7 Uhr) die Bergpfade hoch oder durch die Wiesen zu laufen. Wölfe, Füchse, wilde Hunde und giftige Schlangen hätten mir zum Verhängnis werden können. Gott sei dank musste ich diese "Erfahrung" nicht machen.
Aber was ich gemacht habe, waren wenigstens einige Bilder mit meinem Handy. Bei dem Bild mit den Strassenschildern, das linke, da steht unten übrigens "Drama" in griechisch drauf. Es gibt tatsächlich eine Stadt in Griechenland, die man Drama genannt hat
Was ich extrem cool fand, war das Freilicht Theater. Eine Bühne mitten auf einer großen Wiese und hunderte von weissen Gartenstühlen davor aufgestellt. So was hab ich noch nie gesehen.
farbenfroh, arbeitsreich und meine Blende neben der Verschlusszeit
Hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich in Griechenland auch mehr Fotos machen können. So ein Familienurlaub ist nun mal kein Fotografie-Urlaub
Es muss doch ein absoluter Traum sein, durch die Welt zu reisen und Fotos von den schönsten Orten der Erde zu schießen. Wenn ich dabei auch noch in Worte fassen müsste, was ich fotografiere, wäre das ideal. Wenn ich jetzt noch einen Sponsor finde oder einen Weg, wie ich damit unseren Lebensunterhalt bestreiten kann, wäre das letzte, was ich machen würde, zögern
Was mir in Griechenland besonders auffiel, war das Licht und die Farben. Es ist heller und die Farben sind leuchtender, als ich es aus Deutschland gewohnt bin. Ich hatte teilweise einen Graufilter auf dem Objektiv, einfach um auch offenblendig fotografieren zu können. Zum Glück kann meine Kamera bis zu 1/8000s "schnell" sein, daher ging das doch oft auch ohne Graufilter.
Graufilter? Offenblendig? 1/8000s?
Kennt ihr das auch? Manchmal ist man in einem Fachgebiet so sehr drin, dass man die "Fachsprache" als selbstverständlich nimmt. Doch wenn ich mich noch nie damit beschäftigt habe, woher sollte ich das dann kennen?
Nun, ich wage einen Erklärungsversuch.
In jeder digitalen Kamera steckt so ein kleiner Lichtmesser, der durch den Einfall des Lichts durch das Objektiv das optimale Verhältnis zwischen Blende und Verschlusszeit berechnet. Die Blende, das ist die "Öffnung" hinter dem Objektiv, die bestimmt, wieviel Licht auf den Sensor treffen darf und die Verschlusszeit, das ist die Zeit, in der dieser "Vorhang" zwischen Objektiv und Sensor bestimmt, wie lange das Licht auf den Sensor treffen muss, damit das Foto optimal belichtet wird. D.h. damit es nicht zu dunkel oder zu hell wird.
Oder simpel, wenn ich ein Zimmer hätte, in das nur 10 Leute reinpassen, und ich hätte eine Tür, die man variabel in der Breite feststellen kann und einen Türsteher, der bestimmt, wie viele Personen pro Sekunde in den Raum dürfen, habe ich genau dieselbe Situation.
D.h. wenn ich eine Blende vorwähle, z.B. f/1,8 (das ist bei meinem 50mm Objektiv die weiteste Öffnung), bezeichnet man das als offenblendig, da die Blende, wie das Wort schon sagt, ganz weit offen ist
Dementsprechend darf ganz viel Licht auf den Sensor durch das Objektiv durch. Wenn man nun aber wie in Griechenland bei blauem Himmel in der Mittagssonne ganz helles Licht hat, wird die Kamera die Verschlusszeit kurz halten wollen, damit das Bild nicht überbelichtet wird. Wenn die Kamera nun eine kürzere Zeit benötigt, diese aber nicht liefern kann, zeigt meine Kamera im Display an der Stelle der Verschlusszeit das Wörtchen "HI" an und will mir damit sagen, dass sie zu lahm ist und die benötigte Verschlusszeit nicht hinbekommt.
In so einer Situation kann man nun diesen Graufilter oder auch Neutraldichtefilter auf das Objektiv setzen. Dieser macht im Prinzip nichts anderes, als weniger Licht durch das Objektiv zu lassen und schon hat man wieder die Möglichkeit mit offener Blende und sehr hellem Außenlicht zu fotografieren, da nun die Kamera die nötige Verschlusszeit zur Verfügung stellen kann.
Hier nun ein paar Bilder, die ich mit einem Graufilter und diesem hellen, wundervollen griechischen Umgebungslicht fotografiert habe
vorher/nachher Effekt – Bin ich fotogen?
Warum gibt es so viele Menschen, die ihr eigenes Gesicht nicht gerne auf Fotos sehn? Mich eingeschlossen. Ich frag mich das wirklich oft, weil ich vielen Menschen begegne, die sich eben nicht so gerne fotografieren lassen. Das respektiere ich, alleine schon aus dem Grund, weil ich es verstehe. Und die häufigste Antwort, die ich zu hören bekomme, ist der Satz: "Weil ich auf Fotos nicht gut aussehe." oder "Weil ich nicht fotogen bin.". Und dann wird das Foto meist auch nicht wirklich was. Oder ist es gerade deswegen so?
Nun, was ist Fotogenität, also "bildwirksames" Aussehen überhaupt? Ist das nicht was total subjektives oder gibt es da bestimmte Regeln, die man nur einhalten muss, um ein ansprechendes Ergebnis zu erhalten?
Meiner Meinung nach liegt die Wahrheit wie so oft irgendwo dazwischen. Ebenso wie technisch absolut unperfekte Fotos den Betrachter in den Bann ziehen können, bin ich der Meinung, ist Fotogenität nicht nur ein Produkt aller mitspielenden "Komponenten", wie etwa dem Können des Fotografen, seinem Eqipment, dem Licht zu diesem Zeitpunkt, der Location, dem Make-Up, etc, sondern auch dem emotionalen Zustand des Models. Wenn man sich wohl fühlt und Spass an der Sache hat, gelingen die meisten Dinge, egal welche Voraussetzungen man nicht mitbringt.
Oder anders ausgedrückt, wenn ich ein absolut technisch perfektes Foto, ausgewogen belichtet, tolle Farben, geniale Lichtdynamik, Schärfepunkt perfekt auf den Augen sitzend, etc. hätte, aber das Model sich nicht wirklich wohl fühlen würde vor der Kamera und es eigentlich auch keine Fotos von sich haben wollte, bin ich mir sicher, dass das Ergebnis eher wie das berühmte ausdruckslose Passfoto daher kommen würde.
Interessanterweise sehen die Portraits, auf denen ich Menschen habe, die sich nicht gerne fotografieren lassen wollen, nicht wirklich "gut" aus. Was immer "gut" hier auch ist. Irgendwie stimmt dann etwas nicht.
Oder die andere Seite. Fotografiere ich einen Menschen, der sich sehr gerne auf Fotos sieht, sind die Ergebnisse auch meist gut und es "passt" dann auch alles.
Daher komme ich persönlich zu dem Schluß, dass zwar die technische Seite eines Fotoshooting wichtig ist, aber keine tragende Rolle spielt. Kriegsentscheidend bleibt zum Schluß immer, ob sich das Model wohl fühlt und sich gerne fotografieren läßt. Wenn das gegeben ist, darf das Technische auch schon mal ruhig etwas unperfekter sein.
Es gibt mit Sicherheit noch dutzende andere Interpretationen und Erklärungen, die uns dieses gewisse Etwas eines fotogenen Models auf einem gelungenen Foto erklären könnten. Mal mehr analytische, die meiner Meinung nach eher wie ein misslungener Versuch daher kommen, das Leben selber in eine mathematische Enge pressen zu wollen. Und mal mehr soziale oder künstlerische Gesichtspunkte. die mir persönlich aber oft zu schwammig sind.
Das hier ist meine Sichtweise und um auch mal bei mir zu bleiben, die folgenden Fotos entstanden letzten Montag Morgen, an meinem ersten Arbeitstag - nach unglaublichen drei Wochen Urlaub. Apropos, hab cih schon erwähnt, dass ich in Griechenland war und dass Angeln dort ein wahrer Traum ist?!
Die beiden Fotos haben nicht unbedingt einen sehr hohen fototechnischen Anspruch und rein künstlerisch schon mal gar nicht. Aber drei Wochen Urlaub hinterlassen schon mal Spuren im Gesicht und der erste Arbeitstag - gestern - ebenso. Das MUSSTE ich einfach festhalten, auch wenn's nur mit meinem "Handy" war. Ein wenig Selbstironie darf manchmal einfach nicht fehlen.
Ich habe mal ganz bewusst nichts verschönert ( geht das überhaupt noch bei mir
) und auf das obligatorische vorher/nachher Lächeln, bzw. nicht-Lächeln hab ich auch verzichtet.
Ob man erkennen kann, auf welchem Foto ich mich wohler fühle? Warum bin ich nur so un-fotogen?
Angeln in Griechenland – ein Traum
So wie es aussieht, läßt mein Foto Archiv es locker zu, dass mein Blog hier sich eine längere Zeit mit dem Griechenland Thema auseinander setzt.
Aber warum auch nicht?!
Fischen, schlafen und das Leben genießen. So in etwa verlief ein Tag am Meer in Griechenland. Ein absoluter Traum.
An einem Tag waren wir zu dritt angeln, mein mittlerer Sohn, ich und Georg. Das war auch ganz in der Nähe von Amphipolis. Es gibt unten an der Küste einen kleinen Hafen, an dem einige Fischerboote anlegen. Georg, ein Schwiegersohn von dreien des Patenonkels meiner Frau ist Fischer und kann daher auch Angeln. Er liebt die See, das Meer, geht aber selber nie hinein, um zu schwimmen. Er liebt es zu angeln oder mit einem Boot auf das offene Meer hinaus zu fahren. Leider hatten wir nicht die Möglichkeit, so einen kleinen Fischfang-Trip zu unternehmen, daher mussten wir uns mit einfachem Angeln zufrieden geben.
Ich muss zugeben, dass ich in der Zeit mehr Fotos geschossen habe, als die Angel in der Hand gehalten zu haben. Aber ich konnte einfach nicht anders. Dieser kleine idyllische Hafen ist ein Traum für jeden, der Abends Ruhe und Stille sucht.
Augen sind der Spiegel der Seele
Während meines Griechenland Urlaubs - ich berichtete bereits - hatte ich ausreichend Gelegenheit, die Familie meiner Frau zu fotografieren. Am beeindruckendsten fand ich den kleinen Spirou, den ich wie alle anderen tief ins Herz geschlossen habe. Er ist der Sohn von einer der Töchter des Patenonkels meiner Frau ( geht echt nicht einfacher, oder doch?!
)
Die folgenden Fotos entstanden irgendwann an einem Tag, Mittags, als wir alle wie die meisten Tage draussen im Hof saßen und uns unterhielten und Kaffee getrunken haben.
Er ist ein sehr lebendiges Kind und für sein Alter meiner Meinung nach recht weit entwickelt, jedenfalls was das Kognitive angeht. Er fühlte sich oft unverstanden, weil er sich nicht so ausdrücken konnte, wie er es wollte. Er wusste sehr genau, was er wollte, doch da er es nicht sagen konnte, schrie er einfach. So ist das oft bei Kindern, dass ihnen einfach nur das Vokabular fehlt. Und wir Erwachsene meinen dann nur, das Kind sei verwöhnt oder nicht gut erzogen. Ich konnte ihn gut verstehen, denn in der Zeit in Griechenland ging es mir genau so, da mir einfach das Vokabular fehlte. Ich konnte nicht sagen, was ich meinte. Ich war aber nicht so laut wie der kleine Spirou
Augen faszinieren mich generell, da ein Blick oft mehr sagt, als tausend Worte. Ob Augen wirklich der Spiegel der Seele sind, kann ich nicht beurteilen, da ich meine Seele noch nie gesehen habe
Aber ich denke, es kommt dem sehr nahe.



























